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Wireless Pong auf mehreren iPhones oder iPods

iPhone - Bild bei Lars Mikloweit/Danny KönigUnd wieder ein kleines Gadget, ohne welches die Menscheit mit an 100%ig grenzender Wahrscheinlichkeit nicht weiter hätte existieren können. Das Wireless Pong für iPhones oder iPods touch. iPhone- und iPod-Besitzer können nun endlich den beliebten Spieleklassiker Pong auf ihrem Technikspielzeug nutzen.

Wie, was meint ihr? Das konnten sie schon die ganze Zeit? Ja das stimmt wohl, aber nicht in der Form, dass man es per Wirelessschnittstelle gegen mehrere “Kontrahenten” spielen konnte. Dies ist nämlich die bis dato coolste Implementation von Pong überhaupt!

Über eine einfach zu installierende Applikation kann man mehrere iPod touch oder iPhones bezüglich des Spiels Pong vernetzen, so dass die einzelnen “iGamer” Pong gegeneinander spielen können; und dies zeitgleich per W-LAN-Verbindung. Hierzu wird einfach die Applikation auf 2 oder 3 iPhones bzw. iPods geladen und schon kann der Spaß beginnen, in dem die Spieler mit ihren Fingern den Pongbalken zur Abwehr der Kugel benutzen. Der Ball huscht, wie von Geisterhand, über die daran beteiligten “iGeräte” und implementiert somit einen Kompetitionscharakter.

Die Software, die hierfür benötigt wurde stammt aus der Entwicklerfeder von Mr. Kondo, ein Kollege von Ryo Shimizu, und wurde innerhalb einer Stunde gecoded. Bis dato ist nicht bekannt, ob das kleine Gadget im Netz oder sogar als Programm in iTunes landen wird. Aber eins dürfte gewiss sein: Ein Denkanstoß für andere Entwickler in Sachen iPhone und iPod Vernetzung ist auf jeden Fall schon hiermit bewerkstelligt.

via: Gizmodo.com

Bildmaterial: ©Lars Mikloweit und Danny König / pixelio.de

Footlinks versus Contentlinks

Weblinks - Bild bei KlickerDie gezielte Manipulation ist neben dem Klickbetrug das bis dato größte Problem mit welchem der Suchmaschinenriese Google im Internet zu kämpfen hat. Jeder halbwegs vernünftige Webseitenbetreiber weiß, dass seine Seite bzw. sein Webprojekt durch eine wachsende qualitativ hochwertige Verlinkung in den SERPS (Suchmaschinenresultaten) steigt. Mittlerweile werden Links nicht mehr als Empfehlung gesetzt, sondern getauscht, verkauft oder vermietet; es ist ein richtiger Absatzmarkt für Links entstanden.

Entscheidend für den Wert und somit die “Performance” eines Links ist neben zahlreichen anderen Faktoren immer auch die Linkposition. Nicht zuletzt durch die von Google ständig durchgeführten Sanktionen gegenüber Webkatalogen, Artikelverzeichnissen oder auch offensichtlichen Linkverkäufern bzw. -käufern, dürfte vielen Webmastern aufgefallen sein, dass nicht jeder Link die gleichen Auswirkungen nach sich zieht bzw. den gleichen Wert besitzt.
Eine neue SEOstrategie hat sich mit dieser Linkproblematik befasst und die Webadmins, die früher sabbernd nach dem PageRank einer Webseite und deren Links ausschau gehalten haben sind nun vielmhr auf der Suche nach qualitativen Contentlinks.
Freistehende Verweise, Footerlinks oder womöglich sogar Partnerseiten gelten heute in der SEOszene als verpönt, denn es könnte ja sein, dass Google die verlinkten Webseiten eher ab- statt aufwertet.

Um die Nachfrage nach diesen Contentlinks zu stillen haben sich SEOs und findige Webadmins verschiedene Strategien überlegt, wie sich sich oder ihre Kunden mit entsprechendem “Linfutter” versorgen können. Während die einen, um es anhand eines Beispiels zu verdeutlichen, nichts sagende Texte über Versicherungen in ihr Reiseportal integrieren, andere innerhalb eines Satzes gleich mehrere unterschiedliche Themen verarbeiten, versuchen große SEO Unternehmen sich ganze Unterseiten zu sichern. Auf sog. Presell-Pages, wird ein kurzer themenrelevanter Text geschrieben, welcher dann wiederum durch etliche Links ergänzt wird. Das Resultat dieser eher “unseriösen” Optimierungsmethode ist, dass immer mehr Webseiten thematisch verkümmern und langsam aber sicher den Charakter eines Artikelverzeichnisses aneignen. Besonders stark stellt man diesen Trend bei sog. Affiliate-Webseiten fest, deren primäres Ziel es ist durch eine gute Suchmaschinenplatzierung den Absatzmarkt bezüglich der Partnerangebote ständig zu erweitern und somit den Monetarisierungsgrad zu steigern.

Generell ist es tatsächlich so, dass sinnvoll und themenrelevant aus dem Text gesetzte Links einen größeren Einfluss (Performance) auf die verlinkten Seiten ausüben als frei stehende Links auf irgendwelchen Partnerseiten. Was jedoch auffällt, ist die zunehmende Eingleisigkeit einzelner SEOs bzw. Webseitenbetreibern, die wie immer auf jeden fahrenden Zug aufspringen wollen, der ihnen begegnet.
War früher der PR (PageRank) das Maß aller Dinge, ist die Frage nach diesem aus dem Mund eines Optimierers eher ein Synonym für dessen Inkompetenz geworden. Das Gleiche ist nun bei der Position der Links zu beobachten. Alle wollen nur noch Contentlinks und kehren die Partnerlinks völlig aus ihrem Programm. Mal sehen wie Google darauf reagieren wird. Denn eins ist allemal gewiss und wurde immer wieder bestätigt.
So schlau wie einzelne SEO sind bzw. gerne wären, ist Google mit Sicherheit auch!

Bildmaterial: ©Klicker / pixelio.de

Microsoft Office Live gestartet

Der neue, bereits auf der vergangenen Cebit angekündigte Microsoft Dienst “Office Live Workspace” ist ab sofort kostenlos nutzbar und bietet jedem Interessenten einen Onlinespeicherplatz für Office Dokumente jegliche andere Art von Dateien. PDF-, MP3- ja sogar Videodateien können auf dem neuen Onlinespeicher abgelegt und bei Bedarf im Internet einzelnen Nutzern zugänglich gemacht werden.

Gleichzeitig hat Microsoft das deutschsprachige Release seiner Büroanwendungen für Kleinbetriebe Office Live Small Business freigegeben, welches dem Nutzer zusätzlich Features wie eine Internetseite allá “hxxp://firma.officelive.com/de” , eine Email- und Kontaktverwaltung und der gleichen mehr bieten.
Einzelne Funktionen dieser Programme können über die Browseroberflächen von Internetexplorer (6 und 7) sowie dem Firefox 2 unter Windows und Mac aufgerufen werden. Das Apple-Betriebssystem eigne sich jedoch, so der Redmonder Softwaregigant, nur rudimentär für den produktiven Einsatz und dies auch nur in der Entwicklungsstufe Jaguar.

Laut heise.de, ist das nun zugängliche Programmpaket mit einem gehosteten SharePoint-Server vergleichbar, durch den “mehrere Nutzer per Browser und Office-Add-on gleichzeitig mit denselben, im Web hinterlegten Dokumenten arbeiten” können.

Nun ist auch Microsoft in den Markt der “Onlineprogramme” eingestiegen, welcher bis dato fast völlig ausnahmslos von Google bestritten wurde. Mit dem neuen Angebot möchte der Softwaregigant Internetusern eine Alternative für Google Gears, Google Sites und andere Googleanwendungen bieten, um auch etwas von “Onlinekuchen” abzubekommen. Ob dies ein Erfolg wird ist fraglich, denn Microsoft bleibt eben Microsoft. Das Office Live bietet zwar in vielerlei Hinsicht mehr Funktionen und Adminsitrationsmöglichkeiten, aber dafür ist es entgegen des Angebots von Google nicht wirklich PLattform und Programmunabhängig.

Carlsberg und Mentos: Virales Marketing at it´s best

Ihr merkt es sicherlich und dies nicht nur anhand des allfreitäglichen Videoposts, aber das Wochenende steht vor der Tür. Wie immer präsentiere ich euch an dieser Stelle ein lustiges Video, welches diesmal wieder den Themenschwerpunkt des “viralen Marketings” aufgreift.
Ihr alle erinnert euch bestimmt noch an die zahlreichen Experimente und die daraus resultierenden Youtubevideos mit den Mentosdrops welche in eine PET-Flasche mit Diet Coke “geschmissen” wurden. Extreme “Colafontänen” und “Flaschenexplosionen” waren die Folge dieser “Hobbyexperimente”, welche äußerst wohlwollend von der Internetgemeinde aufgenommen wurden.

Was aber passiert, wenn man nun so ein Mentosdrops in ein Carlsberg-Bier wirft? Ihr dachtet die “Dietcoke-Mentosaktion” könnte nicht getopt werden? Dann schaut euch dieses Video mal an. Wirklich unglaublich, was passiert wenn man so einen Drop in das Bier gibt. Mentos und Dietcoke sind dagegen doch ein Witz oder? Seht selbst. Ich wünsche euch jedenfalls hiermit ein entspanntes und sonniges Wochenende. Man sieht sich bestimmt demnächst wieder hier auf diesem Blog.


Ach ja bevor ich es vergesse; nächste Woche wird es ein neues Feature für diesen Blog hier geben. Also immer schön vorbeischauen und nichts verpassen. Es lohnt sich! Versprochen.

Semantische Suchmaschinenoptimierung: LSO

Suchmaschinen - Bild bei dANCE-pHOTOS.deExterne Rankingfaktoren, welche ich innerhalb des Blogs das ein oder andere Mal für Google oder Yahoo angesprochen habe, sind relativ leicht zu manipulieren und werden zukünftig immer mehr an Bedeutung verlieren. Der eigentliche Inhalt einer Seite (engl. Content) wird dagegen bei der Webseitenbeurteilung in Form von Suchmaschinenplatzierungen (SERPS) an Bedeutung gewinnen und ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Suchmaschinenoptimierung werden.

Bereits heute sind die meisten Suchmaschinenbetreiber, allen voran Google, dazu übergegangen, den Inhalt einer Seite und insbesondere den enthaltenen Text genauestens auf dessen Relevanz zu analysieren. Wo hingegen es früher noch gereicht hatte, das jeweilige Keyword einige Male zu erwähnen, spielen mittlerweile auch andere Faktoren eine große Rolle bezüglich der Indexierung und Bewertung einer Webseite.
Das Stichwort hierzu lautet, einige werden es bereits in der Überschrift erkannt haben, Latent Semantische Optimierung bzw. LSO. Diese Art der Suchmaschinenoptimierung beruht auf der von Google verwendeten Indexierungsmethode LSI (Latent Semantische Indexierung), welche einen Text in Bezug auf das Vorkommen von mit dem Suchwort in Beziehung stehenden Begriffen analysiert und bewertet.

Durch eine semantische Optimierung wird versucht diese Begriffe zu ermitteln und in dem Seiteninhalt zu platzieren, so dass man den Content noch themenrelevanter und suchmaschinenfreundlicher gestalten kann.
Inwieweit die Latent Semantische Indexierung bereits in Google implementiert ist, lässt sich nur schwer beurteilen. Zahlreiche von Google angebotene Dienste lassen jedoch den Schluss zu, dass der Algorithmus bereits jetzt die Beziehung zwischen Begriffen relativ gut erkennen kann.

Wichtigstes Kriterium bei einer solchen “Beziehungs-Indizierungsmethode” dürften sog. Synonymkomplexe sein, welche im Allgemeinen bedeutungsgleiche Wörter beinhalten. Ein prägnantes Beispiel für ein Synonym ist zum Beispiel “Hopfenkaltschale” für das gebräuchliche Wort “Bier”. Das Gegenteil von Synonymen sind Antonyme, also Bedeutungsgegensätze. (Beispiel: “heiß” und “kalt”) Bezüglich der LSO, also der semantischen Suchmaschinenoptimierung dürfte es durchaus von Interesse sein, dass sowohl Antonyme als auch Synonyme aus der gleichen Wortklasse stammen.

Obwohl gerade die Verwendung von Antonymen die thematische und vor allem stililstische Bandbreite eines Textes besonders gut erweitern, dürfte der Algorithmus der Suchmaschine Google zumindest zur Zeit noch Schwierigkeiten besitzen, gegensätzliche “Wortpaare” zu erkennen. Für die Optimierung eines Textes bedeutet dies wiederum, dass man unter heutigen Gesichtspunkten zumindest noch eher ähnliche als gegensätzliche Begriffe verwenden sollte.

Neben den synonym bzw. antonym verwendeten Wortbeziehungen, ist das Vorhandensein von so genannter Hyponyme bzw. Hyperonyme von kontextualer Bedeutung. Hyperonyme sind, zumindest laut meinem Germanistikprof, Oberbegriffe für einzelne Wörter, Hyponyme hingegen die Unterbegriffe. (Ich dachte nicht, dass ich einmal die germanistische Metasprache für mein Hobby “SEO” gebrauchen könnte). Gerade Google erkennt diese Beziehung besonders gut. Dies lässt sich z.B. an den alternativen Suchvorschlägen erkennen. Ein Teil dieser alternativen Suchvorschläge sind Hyponymien, d.h. dem eigentlich Suchwort untergeordnete Begriffe. Beispiel hierfür ist das Suchwort “party” , druch welches man alternative Suchvorschläge wie “Partyideen” “Partyrezepte” usw. erhält.
Ob der Google Algorithmus aber tatsächlich das Phänomen der Wortbeziehungen beherrscht ist jedoch bis dato immer noch fraglich. Natürlich könnten die verwandten Suchvorschläge auch rein auf der statistischen Auswertung von Suchanfragen beruhen, die Google per Datenbanksynchronisation bei Suchanfragen auswertet. Im Klartext hieße dies, dass Google die Topsuchworte bzw Phrasen bezüglich des Suchbegriffes als Alternativen ausgibt.

Für die LSO bedeutet dies, dass man bei der Findung dieser `intuitiv´ in Beziehung stehenden Begriffe kaum ein Tool zur Rate ziehen kann. Vielmehr muss man die Gewohnheiten der Suchenden nachvollziehen können.

Zusammenfassend ist LSO also (leider) doch nicht das Erkennen möglicher Algorithmen und Sprachanalysen, welche Begriffe syntaktisch oder semantisch miteinander in Beziehung setzen, sondern die Adaption und frühzeitige Erkennung der Suchgewohnheiten.

Bildmaterial: ©dance-photos.de / pixelio.de

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