4 Möglichkeiten Affiliate-Links zu verbergen

affiliatelink verbergen

Adsense ist tot – es lebe das Affiliateprogramm! Ganz so düster sieht es zwar für Google noch nicht aus, aber die fetten Adsense Jahre sind bekanntlich schon lange vorbei. Viele Webmaster und Blogger haben die Google Werbung bereits komplett abgesetzt oder gegen alternative Werbemittel ausgetauscht. Gute Einnahmen erziehlt man z. B. durch Direktvermarktung seiner Werbeflächen. Da ein Adsense Code innerhalb weniger Sekunden in die eigene Webseite eingefügt ist, ergibt sich ein nicht unerheblicher Vorteil gegenüber der direkten Vermarktung, welche natürlich einiges an Zeit- und Arbeitsaufwand mit sich bringt.

Einfach einzubauen und teilweise sehr lukrativ sind dagegen Affiliate-Links von Partnerprogrammnetzwerken wie Superclix. Meist basieren die verschiedenen Programme auf Lead oder Sale Basis. Bei einem „Lead“ wird der klickende User auf eine bestimmte Seite weitergeleitet und sollte dort im Idealfall z.B. ein Formular ausfüllen und abschicken, was daraufhin mit einem kleineren Betrag vergütet wird. Größere Verdienstchancen hat man mit einem „Saleprogramm“ bei dem ein Kunde ein Artikel kaufen muss, um eine prozentuale oder vorher festgelegte Vergütung zu erhalten.

Da  Affiliate-Links oft sehr eindeutig nach Werbung „riechen“ und so potentielle Interessenten vom anklicken abgeschreckt werden, gibt es die Möglichkeit diese Links zu verstecken, um die Klickrate und dadurch natürlich auch den Umsatz zu steigern. 4 davon möchte ich im Folgenden kurz vorstellen:

klick-weiter

klick-weiter.com ist ein kostenloser Online-Dienst zum verstecken und schützen der eigenen Affiliatelinks. Nachdem man sich auf der Webseite angemeldet hat, kann man bequem und ohne irgend ein Tool oder Code installieren zu müssen, seine Affiliatelinks in klick-weiter.com Links umwandeln. Manko hierbei: Es könnte sich rumsprechen das klick-weiter.com Affiliate-Links versteckt. Auch sieht ein so maskierter Link nicht besonders „vertrauenswürdig“ aus, da er nichts mit eigenen und der Zielwebseite zu tun hat. Ein anderes Problem tritt auf, falls der Dienst durch den Betreiber eingestellt wird.

LinkMask

LinkMask, das kleine aber feine PHP Skript, frisch veröffentlicht vom Netgestalter Alex, ist schon eine etwas elegantere Lösung wenn es darum geht seine Partnerlinks zu verstecken. Das Skript ist ebenfalls kostenfrei und benötigt eine MySQL Datenbank. Nach der Installation erwartet einem eine übersichtliche Oberfläche, sowie einen Klickzähler für jeden einzelnen Link. Einziges Problem hierbei sehe ich in der Datenbank. Wem nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung steht, wird es sich 2x überlegen eine davon für dieses Script zu „opfern“.

WP-LinkChanger

Speziell für WordPress gibt es ein Plugin namens WP-LinkChanger. Das Plugin lässt sich im Prinzip problemlos installieren und konfigurieren. Es wandelt dabei, ähnlich wie LinkMask, automatisch Links von Partnerprogrammanbietern in interne Links um. Einfügen lässt sich außerdem noch das rel=“nofollow“ Attribut, sodass Google diesen Link nicht als ausgehenden Link wahrnimmt. Großes Manko: Es werden ausschliesslich die Netzwerke Zanox, Affilinet und Tradedoubler unterstützt!

Affiliate Link Cloaker

Zu guter Letzt bin ich noch auf das Affiliate Link Cloaker Tool von clickfire.com gestoßen. Der Linkgenerator ist relativ simpel und bewirkt ausschliesslich, das ein Affiliate-Link nicht mehr in der Statusleiste des Internet Explorers zu sehen ist. Auf den Firefox und ggf. andere Browser hat dieses Script keine Auswirkung.

UPDATE:

Aufgrund des positiven Feedbacks und der Empfehlung zweier Leser möchte ich euch noch kurz 3 weitere Tools vorstellen:

Zum einen gibt es, wie schon vor dem Update angesprochen, das LinkMask Vorgänger-Script von Jojo, welches ich weiter oben im Einsatz habe. Dieses Script benötigt zwar keine Datenbank, muss aber dafür ohne schicke Oberfläche auskommen. Wenn das Script jetzt noch statische URLs ausgeben würde, wäre es fast perfekt.

Weiterhin gibt es noch (speziell für Blogger) das Affiliate Link Plugin für WordPress. Mein erster Eindruck bei diesem Plugin ist sehr postiv, getestet habe ich es aber noch nicht. Leider existiert dieses Plugin auch nur für WordPress.  Die wesentlichen Vorzüge: Das Plugin kann Wörter und Phrasen in allen Artikeln durch einen verdeckten Affiliate-Link ersetzen. Umfangreiche Adminfunktion + Clickcounter inklusive, eigener Stylesheet definierbar, rel=“nofollow“ lässt sich einfügen und die Partnerlinks werden als statische Links ausgeben!

Außerderm hat mir Sergej Müller sein brandneues wpAFFI Plugin überlassen, welches ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Das große Plus bei diesem Link-Maskierer Plugin ist die einfache Installation und die simple Handhabung. Es wird keine Datenbank benötigt und auch Dateien wie .htaccess müssen nicht angerührt werden. Der Affiliate-Link wird einfach mittels Shortcode in den Text eingefügt und das wars!

34 Kommentare

  1. Trends September 20, 2008 11:56 pm 

    Hi Jonas,
    das Posting hat gut begonnen, kommt da noch ein zweiter Tel?? 😉

  2. Jonas September 21, 2008 2:18 am 

    Bin beim Verfassen irgendwann mal auf „publizieren“ gekommen, hatte ich garnicht mitbekommen, hoppla 😉

  3. Alex September 21, 2008 2:39 am 

    Hi,

    ich heiß Alex nicht Marcus 😉
    und eine extra Datenbank ist nicht nötig – man braucht zwar eine, jedoch darf sich schon etwas in dieser befinden.

    Gruß Alex

  4. Jonas September 21, 2008 2:46 am 

    Sorry Alex! habs korrigiert. Sollte so spät keine Artikel mehr schreiben…

  5. Jonas September 21, 2008 11:45 am 

    Hackt nur alle auf mir rum 🙂 @Heiko: Danke für den Hinweis, ist ebenfalls korrigiert 😉

  6. Heiko [HVBX] September 21, 2008 11:13 am 

    Danke für die Nennung. Hat sich jedoch noch ein kleiner Fehler eingeschlichen. Muss echt spät gewesen sein 😉

    falsch: rel=”nonollow”
    richtig: rel=”nofollow”

  7. Frank September 21, 2008 2:05 pm 

    Also ich benutze das AutoAffiliateContentLink-Plugin -> http://blog.mgcontent.com/affiliate-link-plugin-fur-wordpress/

    Habe damit keine Probleme. Denke nicht, dass es zwischen den Plugins so große Unterschiede gibt. Dennoch natürlich eine gute Zusammenfassung.

    P.S. Wenn man deine Posts so ließt, dann denkt man nicht das Adsense Tot ist 😉

  8. Malte Landwehr September 21, 2008 6:02 pm 

    Ich benutze auch das Script von Jojo, bzw. ein ähnliches. Vom Prinzip her ist es aber das gleiche.

    Die anderen hier vorgestellten Tools haben mich alle nicht überzeugt. Für kleine bis mittlere Projekte ist der Ansatz von Jojos Script genau der richtige. Und wer Click-Tracking usw. braucht wird mit den anderen hier gezeigten Tools nicht glücklich. Da muss dann gleich etwas komplexeres her.

    Ganz schlimm ist Klick-Weiter. Das ist nur eine Frage der Zeit bis die Links von Google und Nutzern genau wie Affiliate-Links der bekannten Netzwerke behandelt werden.

  9. trends September 21, 2008 10:48 pm 

    Ich wusste, es wird interessant!!
    Dabei frage ich mich jedoch, ob Werbung nicht als solche auch zu kennzeichnen ist ? 😉

  10. Den September 22, 2008 12:55 am 

    Ich finde den ersten Abschnitt etwas verwirrend. Du sprichst da zuerst darüber, dass die fetten Jahre „bekanntlich“ vorbei sind. Für mich war das neu … außer, dass schon seit langem die Mfa-Schiene nicht mehr läuft und sich somit einiges bewegt hat. Dann aber heisst es sofort, dass der Adsense-Code schnell einzubauen wäre … (?)

    Ich glaube, dass die meisten selbst in der Lage sein sollten, ihre Affiliate-Links zu maskieren. Eigentlich reicht da ein kleines Script, das eine Weiterleitung mittels ID aus einer Datenbank holt.

    Ein „nofollow“ wird von Google übrigens ganz sicher als externer Link erkannt … ist ja auch deren Erfindung. Ich persönlich würde das aber mit viel Bedacht einsetzen. Meiner Meinung nach gibst Du damit ein Votum ab, das für mich übersetzt bedeutet: Hier ist ein Link … aber eigentlich trau ich dem auch nicht!

  11. Jonas September 22, 2008 11:36 am 

    @Frank: Supertipp, danke!

    Adsense ist natürlich nicht tot. Beim schreiben des ersten Abschnitts hatte ich das Ebook „The Death of Adsense“ (www.thedeathofadsense.com) von Scott Boulch im Kopf, was 2006 für Unruhe und Diskussionen gesorgt hat.

    @Den: das Einbauen eines Adsense-Codes ist natürlich einfacher als seine Werbeflächen selber zu vermarkten. Das wollte ich eigentlich zu so später Stunde damit andeuten 😉

    Gruß
    Bloggonaut

  12. Sergej Müller September 22, 2008 1:27 pm 

    Verstecken schön und gut, aber ist es dann nicht versteckte Werbung, die innerhalb eines Beitrags gar kennzeichnungspflichtig ist? Siehe auch http://notepad.emaillink.de/2007/11/21/heikles-thema-kennzeichnung-von-werbelinks/

    Was mich auch noch interessiert: Die Links werden dann erst vertrauenswürdig, wenn diese auf eigene Domain zeigen – würde Länge des Links (auch mit einer heimischen Domain) die Vertrauenswürdigkeit negativ beeinflussen?

  13. Tom September 22, 2008 6:38 pm 

    Du schreibst zwar was von „Adsence ist tot“ aber selbst ist adsence bei dir an vorderster Front nach wie vor eingebunden…
    Adsence wird meiner meinung nie tot sein, klar für webmaster die eine seite blos auf adsence aufbauen/ausrichten das klapt nicht mehr, und das ist gut so !

    tom

  14. Lars Januar 22, 2010 1:17 pm 

    Wirklich zu empfehlen ist auch „Pretty Link“. Insbesondere die Möglichkeit maskierte Links per Knopfdruck zu erzeugen überzeugt.

    Für viele wird die kostenlose Version völlig ausreichend sein. Wer dann noch „mehr“ will kann natürlich auch noch ein paar Euro für die PRO-Version ausgeben.

  15. Prinzessin März 2, 2010 11:42 pm 

    Pretty Link ist ausgezeichnet kann ich nur Jeden empfehlen: Sehr leichte handhabung. Die Pro Vision hat noch mehr möglichkeiten, die man dann voll ausnutzen kann.

  16. Stephan Oktober 9, 2010 1:58 pm 

    ich benutze virelurl.de zum maskieren meiner Links.

    Man darf sich von dem Werbe blabla nicht abschrecken lassen. Am besten man benutzt einen Alias und löscht die kommenden Mails automatisch.

    Achja mit einer kleine Modifikation in der .htaccess kannst du auch deine eigene URL voranstellen, statt die des Anbieters zu benutzen

    Der Dienst ist kostenlos und bietet zusätzlich noch einige kostenlose Marketing-Tools an.

  17. Lisa April 12, 2011 7:05 pm 

    Ich benutze auch das Plugin „Jummy-Link“ bzw. ein ähnliches. Vom Prinzip her ist es aber das gleiche.

  18. Sabine Mai 1, 2011 4:54 pm 

    Ich bin ewig auf der Such nach einer Möglichkeit ein bisschen Kapital aus meinen Forum zu schlagen.
    Deswegen Danke ich dehr herzlich für die asuführliche Übersicht.
    Leider fühle ich mich immer bei diesen „Partnern“ einwenig übder den Tisch gezogen.
    Naja, vielleicht schätze ich auch den Wert meiner Seite etwas zu hoch ein.
    Allerdings steht der Verdienst in keinem Verhältnis zu meinen eigenen Klick Kosten.

  19. Erdal Juli 2, 2011 12:19 am 

    Hi Jonas,
    wunderbare Tipps hast du da. Vielen Dank, hab genau sowas gesucht. Ich glaube, letzteres ist am Interessantesten für unser Studentenblog (von Sergej). Weil es wirklich am einfachsten zu bedienen sein soll.
    An der Stelle großes LOb! Hast ein Super Blog.. 🙂
    Besten Gruß
    Erdal

  20. Falko November 16, 2011 5:05 pm 

    Ich kann Euch noch ein, meiner Meinung nach, gutes WordPress Plugin empfehlen. Es ist schlank und funktioniert gut. Hat aber keine weiteren Einstellungsmöglichkeiten wir target rel etc. Die muss man dann im Link selber angeben. Link kann man dann selber benennen zum Beispiel mit /goto/shopname oder /zum_shop/shopname etc. Es heißt Link Hopper. Auf WordPress hier zu finden: http://wordpress.org/extend/plugins/link-hopper/

  21. Michael Juli 17, 2012 4:46 pm 

    Hallo,

    gibt es auch gute Lösungen diesbezüglich für Googles Dienst Blogspot?

    Da ich für meine Affiliate-Texte Blogspot nutze würde mich das brennend interessieren. Vielen Dank im vorraus für die Hilfen!

    LG Michael

  22. Jonas Juli 18, 2012 9:31 am 

    Du könntest auf Kurz-URL Dienste zurückgreifen, z.B. bit.ly oder goo.gl …könnte aber sein, dass einige davon Affiliate-Links nicht unterstützen, ansonsten tuts auch noch bee5.de

  23. Michael Juli 20, 2012 7:59 am 

    Hallo Jonas,

    meinst du denn, dass es die Klickrate dann wirklich erhöhen würde?? Hast du oder haben andere Erfahrungswerte?

    LG Michael

  24. Jonas Juli 20, 2012 9:38 pm 

    Leider keine Ahnung, ich nutze zum „verschleiern“ momentan ein WP Plugin. Klickraten sind damit geringfügig besser, ja…

  25. nk Oktober 22, 2012 10:46 pm 

    Nicht gekennzeichnete Affiliate-Links sind unseriös und senken mein Vertrauen in den Anbieter gleich mal um zweistellige Prozentpunkte. Wenn das dann noch wer verschleiert, kann er seine Tantiemen an nem anderen Idioten verdienen. Sorry kein Verständnis. Erst recht nicht für solche Anleitungen wie im vorstehenden Beitrag.

  26. Martin Zimdars November 10, 2012 9:56 am 

    Muss insgesamt dem Vorkommentar von nk recht geben…
    als Nutzer nerven mich solche versteckten (nicht gekennzeichneten) Links auf Webseiten tierisch!

  27. Falko November 10, 2012 10:23 am 

    @nk und Martin Ihr seid aber dann auch nicht unbedingt die Zielgruppe derer Leute, die die Links maskieren! Es ist doch bewiesen, dass die User sich bei kryptischen Links von affilnet und zanox fragen was denn dahinter steckt und lieber nicht klicken. Dann lieber einen Link mit domain.de/shopanbieter. Und warum nervt Euch das? Erwartet Ihr bei guten Content inkl. guten Tipps, dass das immer kostenlos gemacht wird und die Links clean dargestellt werden?! Macht doch keinen Sinn. Auch nicht wenn man Richtung google schielt. Grüße

  28. Dennis August 14, 2013 9:16 pm 

    Hallo,

    es gibt noch einen anderen Werg der Link Maskierung und zwar über „Subdomains“ die man für seine domains anlegen kann. Damit kann man seine Links wunderwar selber erstellen und ist nicht auf einen externen Anbieter angewiesen und man hat die ganze Sache selbst unter Kontrolle.

    Viele Grüße
    Dennis

  29. Max Januar 23, 2014 3:14 pm 

    Hallo Jonas,

    ich benutze seit kurzem das von Dir vorgestellte Tool Affiliate Link Cloaker Tool von clickfire.com. Was mich ein wenig beunruhigt ist, das es mir so vorkommt, als ob das Tracking nicht wirklich funktioniert. Seit ich sämtliche Links gecloakt habe, hatte ich bisher keinen Sale. Was genau macht dieses Tool denn, um die Links zu maskieren und ist es sicher, dass es funktioniert? Ich hoffe Du kannst mir etwas Licht ins Dunkel bezüglich meines Anliegens bringen.

    Beste Grüße,
    Max

  30. Jonas Januar 24, 2014 9:49 am 

    Hallo Max,

    puuh, der Artikel ist 6 Jahre alt 😉 Im Prinzip ist der Aff-Link ja nur durch Javascript verschleiert und sollte funktionieren. Kann dir da aber keine Garantie geben. Ich nutze dafür momentan PHP.
    1. irgendwas.php Datei anlegen
    2. In die Datei kommt der Link : < ?php header ('Location: http.//www.Affiliatelink.de'); ?>
    3. Die Datei auf deiner Webseite verlinken.

    Funktioniert wunderbar.

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