Geld - Bild von Klaus-Uwe GerhardtNachdem ich als ehemaliger Lehramtsstudent auch ein paar Psychologiescheine an der Universität absolvieren musste, dachte ich mir, dass ich meinen Lesern ja mal ein paar psychologische Kniffe “beibringen” könnte, die evtl. dabei helfen das Potential eines Blogs besser auszunutzen. Nicht direkt aus dem Blickwinkel eines “Moneybloggers“, sondern eher aus der Perspektive eines “Psychologen”, wobei ich mich niemals als Psychologe bezeichnen würde; hierzu fehlt mir einfach die notwendige Berufsqualifikation.

Nichts desto trotz habe ich durch mein Studium gelernt, wie man als “Lehrer” mit seinen Texten und seiner Sprache auf Menschen wirkt. Da die Blogger, ähnlich wie Lehrer, den Lesern etwas beibringen wollen, ist der psychologische Faktor eines erfolgreichen Blogs nicht zu unterschätzen. Hier nun ein paar “Psychotricks“, welche natürlich nicht als ein “Muss” angesehen werden dürfen. Entscheidet selbst, welche ihr davon in euren Blog einbaut und welche nicht.
Wie auch immer, hier nun die 5 Tipps:

Die 5 psychologischen Tricks für das “erfolgreiche Geld Bloggen”

1.Sei niemals ausschließlich geldorientiert. Der einzige Weg die “Liebe” deiner Leser zu gewinnen ist der, dass du mit ihnen nicht immer nur um das Thema “Geld” diskutierst, jedenfalls nicht die ganze Zeit. Außer natürlich, du möchtest sie anleiten, wie sie mit ihren Webprojekten mehr Geld verdienen können. Menschen und Blogs die nur auf den Faktor Geld beschränkt sind, werden sehr zwiespältig in die Community aufgenommen. Berichte also nicht ausschließlich und in rauen Mengen über das Thema Geld sondern liefere “hohe Qualität” innerhlab deiner Artikel und Tutorials. Weniger ist mehr und lieber 1-2 gute Artikel in der Woche, als 8-10 schlechte. Deine Leserschaft wird es dir danken.

2. Gewinne das Vertrauen deiner Leser. Du weißt sicherlich selbst, wieviel Vorbehalte es gegenüber dem Internet heutzutage gibt. Abzocker, Verbrecher, Betrüger uva. zwielichtige Personen “verschandeln” das Web mit unseriösen und dubiosen Angeboten und versuchen somit gutgläubige Internetnutzer zu übervorteilen. Jeder ist also auf der Suche nach einem authentischen Menschen oder eben einem authentischen Blog, der ehrlich ist, zudem die Wahrheit über eingie Produkte bzw. Netzwerke berichtet und nicht nur die Provision einzelne Partner abkassieren möchte. Ich würde als Beispiel hier auf diesem Blog niemals Werbung schalten, von der ich nicht wüsste dass sie für die entsprechenden Personen evtl. einen Mehrwert besitzen. Unlautere Werbeversprechen haben auf einem Blog, wie diesem einfach nichts zu suchen.

All diese E-Books, die den Lesern versprechen mit wenig Aufwand in kürzester Zeit richtig viel Geld zu verdienen… Sie bezahlen zwar gut für eine Werbeschaltung ihrer Bücher, aber würden meine Leser sehen, dass ich diese Bücher empfehle und sie diese dann auf mein Anraten hin käuflich erwerben und zu tiefst von deren Inhalt enttäuscht werden, dann hätte dies ja natürlich auch negative Auswirkungen auf die Reputation meines Blogs und mich selbst. Deswegen sollte man sich genau überlegen, welche Art von Werbung man wann und zu welchem Zweck einsetzt.
Am besten bewirbt man die Produkte, von denen man selbst überzeugt ist, ja sie sogar im Idealfall selbst erfolgreich gestestet hat. Möchtest du durch eine Review wie z.B. bei Trigami oder Hallimash dein Blogeinkommen erhöhen, so solltest du nach Möglichkeit nur themenspezifische Produkte für ein solches Feedback heranziehen. Auch wäre es sinnvoll solche “Reviews” mit einem kurzen Intro zu gestalten, welches aufzeigt, dass dies ein bezahltes Posting ist. Trigami verlangt bei einem Paid Review z.B. einen Hinweislink.

3. Verliere niemals deine Überzeugung gegenüber deinen Lesern. Über deine Reinfälle und Abstürze zu berichten und somit zu verdeutlichen, wie sehr du doch finazielle Unterstützung brauchst , als Beispiel, ist nutzlos. Ein Spendenaufruf an deine Leser, in dem du darauf hinweist, dass du ansonsten das Hosting nicht bezahlen könntest, lässt das Ansehen bei deinen Lesern stark sinken. Einige werden ihr Mitleid in den Kommentaren bekunden, andere werden dir vielleicht etwas “Kleingeld” per PayPal zukommen lassen, aber die meisten werden dich dann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr als “Moneyblogger” bzw. Entrepreneur ansehen.
Ich meine, ihr könnt keine 7 Euro im Monat aufbringen, um ein bißchen Webspace anzumieten? Okay, einige von euch können dies vielleicht wirklich nicht und ich sage ja auch nicht dass es falsch währe nicht so viel Geld wie Michael Schumacher zu besitzen, aber die ganze Welt an dieser finanziellen Misslage teilhaben zu lassen ist nicht wirklich der richtige Weg. Viele Leute respektieren einfach erfolgreiche Blogger mehr als Amateure und Beginner, die keinen Cent mit ihren Onlinebusiness verdienen können. Traurig, aber dies ist nun mal der Lauf der Dinge und so funktioniert die Welt. Man schaut sich doch eben lieber ein paar Dinge von erfolgreichen Leuten ab, mit der Absicht ein paar nützliche Tipps oder Kniffe zu ergattern.

4. Sei aufrichtig. Nicht viele verhalten sich so. Ich weiß, dass wenn der Feedburner-Button nur wenige Abonennten aufzeigt, wäre es ein leichtes die Grafik eines anderen erfolgreicheren Bloggers zu “verlinken”. Es ist auch äußerst einfach und verlockend zu sagen, dass man mehr als 2000 Euro / Monat mit seinem Internetprojekt verdient, um damit die Besucher zu beeindrucken. Auch die Besucherzahl zu manipulieren wäre äußerst einfach, aber genau wie die zuvor erwähnten Mechanismen ein Schritt in die falsche Richtung.

Es gibt so viele manipulative Möglichkeiten deinen Blog als erfolgreiches Internetmodell wirken zu lassen, aber das Ding ist doch, sollten die Besucher dir auf die Schliche kommen (und es gibt eine Vielzahl von 3rd Party-Tools, die den wahren Wert eines Blogs ermitteln können), so verlierst du auf einen Schlag und für sehr lange Zeit das Ansehen in der Bloggosphäre.
Das einzige was du machen kannst wenn dein Feedburnerbutton nur 2 Leser anzeigt und dein Counter gegen Null tendiert, ist, diese Buttons einfach nicht zu veröffnetlichen.

5. Rede mit deinen Lesern. Halte dir vor Augen, wenn du Artikel auf deinem Blog veröffentlichst, dass diese keine Aufsätze für irgend ein Examen oder ein Seminar sind, die gleich wiederum in das Archiv mit der Hoffnung auf Suchmaschinen-Traffic wandern. Du hast die Aufgabe mit deinen Lesern zu reden und somit deine Posts interaktiv zu gestalten. Stelle Fragen und beantworte diese auch. Verwende innerhlab einiger Grenzen provokative Thesen und untermauer oder neggiere diese. Berühre die Herzen deiner Leser in dem du Onlininhalte mit alltäglichen Lebenssituationen vergleichst und innerhalb deiner Artikel anschauliche verbindest. Dies wird dich authentischer gegenüber deinen Lesern erscheinen lassen und zudem werden deine Posts für eine Vielzahl von Menschen um einges verständlicher.
Behandle häufig gestellt Fragen innerhlab deiner Posts und greife Themen auf, die die Leute momentan interessieren und ergänze diese durch deine eigene Meinung. Sei seriös, mit einer gewissen Portion Humor, oder zynisch mit einem Hang zur “Verarsche”. Zeige einfach deinen Lesern durch deinen Schreibstil und die unterschiedliche Aufarbeitung einzelner Themen, dass ein Mensch hinter der Tastatur sitzt und keine Onlinelexikon; ein Mensch mit Gedanken, Ansichten, Charakter und Ideen.

Fazit

Okay, okay, helfen diese 5 Tipps wirklich dabei mit einem Blog Geld zu verdienen? Ja. Menschen werden dir vertrauen und deinen Affiliate-Links, von denen du weißt dass sie gut sind, größtenteils folgen. Du wirst deinen Blog dadurch interessanter für deine Leser gestalten können, so dass diese gerne wieder kommen und auch deinen Blog bei ihren Bekannten und Freunden empfehlen. Dein Blog wird wachsen. Wenn du nicht dauernd über das Geldverdienen redest, werden deine Besucher auch nicht das Gefühl bekommen, dass sie ledigliche ein Werkzeug zur Monetarisierung sind, sondern ein ernst genommenes Publikum.

Erfreue dich an deinem Blog, erfreue dich an deinen Postings und deine Besucher werden Gefallen an deinen Postings haben. Das Geld wird dann sicherlich schon von alleine kommen. Und wenn doch nicht, dann ist es zumindest ein wundervollen Hobby, bei welchem man neue Bekanntschaften macht.

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Bildmaterial: ©Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de


 


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