von Alphablogger am 29.06.2009
Blogparade: Der Umstieg auf Ubuntu
Gerade bin ich auf blog-parade.de auf ein interessantes und aktuell passendes Thema gestoßen nämlich “Betriebssystem- oder Distributionsumstieg”, diese Blogparade wurde von Roland ins Leben gerufen. Da ich mich erst letzte Woche zum wiederholten Male von meinem alten Betriebssystem “Windows XP” getrennt habe und auf die Linux-Distribution Ubuntu umgestiegen bin möchte ich euch davon berichten.
Habe ich mich im Vorfeld genau über Ubuntu informiert?
Ja und Nein, ich hatte schon zuvor des Öfteren mit Linux-Distributionen zu tun, bin also quasi auf dem Themengebiet vorbelastet. Ich hatte bisher immer auf meinem Desktop-PC beide Systeme laufen, also Windows XP und SuSe bzw. nun ausschließlich Ubuntu.
Was für Gründe hatte ich für den Umstieg?
Ein erneuter Schädlingsbefall (Trojaner) meines Rechner war der ausschlaggebende Grund für den Umstieg und den zukünftigen alleinigen Einsatz von Ubuntu, zudem hatte ich schon seit längerem einige Probleme bezüglich der Leistung meines Rechners, da eine Defragmentierung und zusätzliche Systembereinigungsprogramme nichts mehr halfen, stand nur noch die Formatierung oder gleich der Umstieg auf Ubuntu zur Auswahl. Habe mich dann natürlich für die Formatierung und den Umstieg entschieden, bis jetzt läuft das System auch wieder einwandfrei, sämtliche Hardware und Software wurde eingerichtet/angepasst. Bin derzeit auf der Suche um eine Kopie der gesamten Einstellungen zu erstellen (Backup des gesamten Systems), vielleicht hat ja ein Leser einen Tipp für mich.
Was ist jetzt besser?
- kostenloses Betriebssystem
- einfache Übersicht und Verwaltung aller Programme
- Geringeres Virenrisko
- Hoher Schutz durch root Nutzerrechte
Was ist schlechter?
- komplizierteres, teils ungewohntes Dateisystem
- Softwareinstallationen von kommerziellen Drittanbietern gestalten sich meist als schwierig
- Softwaredeinstallation schwierig, da über Paketmanager
Bereust du den Umstieg?
Den Umstieg auf Ubuntu bereue ich sicherlich nicht, die Vorteile überwiegen ganz klar. Hat man sein Ubuntu einmal eingerichtet, treten seltener als im Gegensatz zu Windows XP Probleme auf. Einzig und allein die Anwenderfreundlichkeit ist bei Windows besser gestaltet, nützliche Uninstaller, erleichtern die Deinstallation bei nicht mehr benötigter Software. Auch ist die Installation von Programmen, die Verwaltung und Bearbeitung von Dokumenten und Dateien ist um ein vielfaches einfacher gehalten. Jedoch könnte man genauso gut sagen, dass diese Aussagen allesamt subjektiv sind, denn Ubuntu ist für alle die bis dato noch nichts mit Linux-Distributionen zu tun hatten einfach ungewohnt und erscheint oft in der Startphase vielen Neueinsteigern als schwieriges und kompliziertes Betriebssystem.
Würdest du Anderen diesen Umstieg empfehlen?
Ich kann es nur jedem empfehlen, wenigstens Ubuntu oder eine andere Linux-Distribution als Zweitsystem zu testen, der Installationsvorgang ist dabei kein Hinderungsgrund schließlich gibt es auch eine LiveCD von Ubuntu, diese wird kostenfrei zum Download angeboten.
Fazit
Meiner Meinung nach lohnt sich schon jetzt der Umstieg auf Ubuntu oder eben eine andere Linux-Distribution, leider hat Linux gegenüber Microsoft und Apple immer noch das Nachsehen wenn es um die Treiber- und Softwareunterstützung der Hersteller geht, diese scheinen Linux noch nicht wirklich wahrzunehmen, doch so langsam bessert sich die Lage, wer grundlegend ein paar Computerkenntnisse besitzt sollte den Umstieg wagen, schließlich ist Linux kostenlos und einfach zu bedienen, wenn alles eingerichtet ist und man mit dem neuen Betriebssystem etwas vertrauter ist.
Hier noch ein kleiner Anreiz an alle Windows-Nutzer doch noch den Umstieg auf Ubuntu zu wagen:
Bildquelle: elhabib.at
Links zum Thema: ubuntuusers.de
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2 Kommentare
Ich bin zwar selbst noch nicht auf uBuntu umgestiegen, doch viele aus meinem Bekanntenkreis. Die Zeit ist eigentlich bei mir auch schon angebrochen, doch wenn man einfach keinen Moment der Ruhe hat, bleibt man bei XP hängen.
Ja man sollte bei einem Umstieg auf Ubuntu viel Zeit mitbringen, bis alle Installationen und Einstellungen erfolgt sind kann schon ein Weilchen vergehen, meistens machen die Grafiktreiber von den Herstellern die meisten Probleme.