Content und Monetarisierung der Nische (Teil 4)

In den drei vorangegangen Teilen zum Aufbau und Erstellung einer Nischenseite habe ich mit der Ideenfindung, der Recherche und der Auswahl eines Keywords und Domain, alle grundlegenden Bestandteile vermittelt. Im letzten Teil dieser Artikelserie werde ich weiter auf die Erstellung von Content eingehen und Möglichkeiten nennen um mit dem eigenen Projekt Geld zu verdienen.

Content ist König

Wie immer ist guter Content wichtig um sein Nischenprojekt monetarisieren zu können. Hier ist ein Patentratschlag schwierig, es kommt in jedem Fall auf die Wahl ihres Keywords an. Denn nicht jedes Thema und die dazugehörige Nische lässt sich gleich gut zu Geld machen. Jedoch sollte man beim eigentlichen Aufbau, also der Gestaltung und der Contentgenerierung den Mehrwert für den Besucher beachten. Je länger der Benutzer auf der Seite verweilt und fündig nach gesuchsten Informationen wird, desto eher tätigt dieser einen Kauf.

Monetarisierung der Nische

Bei der Monetarisierung stehen einem verschiedene Wege unter anderem der Einsatz von kontextintensive Werbung wie z.B. über Google AdSense, aber dazu können auch gewöhnliche Banner und Links der Direktvermarktung zur Monetarisierung genutzt werden. Der wohl wichtigste Weg um mit seiner Nische Geld zu verdienen sind Affiliate-Programme, hier stehen einem etliche Möglichkeiten zur Verfügung, angefangen über Amazon.de, was sich bei den meisten Fällen hervorragen einsetzen lässt. Natürlich zählen die großen Affiliate-Netzwerke wie affili.net, tradedoubler.com zu einem wichtigen Fudament für die Vermarktung, aber auch clickbank.com oder e-junkie.com eignen sich, speziell für digitale Produkte ausgezeichnet.

Das A und O für die Monetarisierung ist, die Voraussetzung, dass sich schon genügend und qualitativer Content auf der Seite befindet, der dem Besucher einen Mehrwert bietet. Niemals sollte man den Fokus zuerst auf die Monetarisierung richten, wenn nicht der passende Content steht.

Am Beispiel der Comic-Seite bietet hier amazon.de von den genannten Vorschlägen als einziger Anbieter viele Bücher und Fachliteratur zum Stichwort „comics zeichnen“, auch dürfte die Einbindung von Comics gut funktionieren. Jedoch sollte man nicht versuchen, lieblos einige Produkte auf seiner Seite zu verlinken und darauf warten bis sich jemand auf die Seite verirrt und einen Kauf tätigt. Die Partnerprogramme und eingebundenen Produkte, oder Produktempfehlungen sollten eine Themenrelevanz aufweisen, gepaart mit gutem Content kann dies zu den ersten Umsätzen führen.

Fazit

Ich hoffe mit meiner Artikelserie zum Aufbau und der Erstellung eines Nischenprojektes ein gewisses Grundverständnis für Nischen-Marketing vermitteln konnte. Die angegeben Werte und Tipps sind natürlich nicht der Maßstab, hier kann man nach belieben persönliche Werte nutzen. Wichtig ist das Grundwissen um auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein. In nächster Zeit möchte ich wie schon während der Artikelserie erwähnt die Software Market Samurai für das Nischen-Marketing vorstellen, sowie einige Tipps zu Trafficgenerierung in einem weiteren Artikel behandeln.

Teil 1: Nischen-Seite – Voraussetzungen
Teil 2: Ideenfindung & Keywordrecherche für das Nischenprojekt
Teil 3: Auswahl der Nische und der passenden Domain
Teil 4: Content und Monetarisierung der Nische

Bildquelle: © Grabscheit / PIXELIO

5 Kommentare

  1. capu Februar 5, 2011 10:50 am 

    Sehr schön.. ich freu mich jetzt schon auf den Artikel zur Trafficgenerierung! Eine Frage hätte ich allerdings: Was denkst du bietet sich vom SEO + Usability Standpunkt am besten für die Nischenseite an? Ein SEO optimiertes einfaches HTML Template, allmighty WordPress oder ein CMS wie Drupal?
    Viele Grüße

  2. Jonas Februar 5, 2011 1:31 pm 

    Miniprojekte mit ein paar wenigen Seiten = HTML Templates. Der Rest ist fast Geschmackssache. Ich nutze fast immer WordPress, da ich mich damit auskenne und sich alles damit realisieren lässt. Kennst du dich mit Drupal besser aus, ist das natürlich auch keine falsche Wahl; für kleine Projekte vielleicht etwas „überdimensoniert“. Ist aber nur meine Meinung, vielleicht hat der Autor noch eine andere 😉

  3. capu Februar 6, 2011 6:03 pm 

    Hey Jonas,
    das deckt sich so ziemlich mit dem was ich erwartet hatte!
    Für meine 3 Miniprojekte die ich nebenbei habe (zwischen 5-10 Inhaltsseiten) habe ich auch lediglich HTML Templates benutzt.. ich denke alles andere würde auch einen zu großen Overhead erzeugen.
    Nur hört man ja immer wieder wie sehr Google WordPress Blogs liebt und einen Blog aufzusetzen ist ja auch keine große Angelegenheit. Den direkten Vergleich habe ich allerdings nie gemacht.. da müsste man ja auch schon zur selben Niche und den selben Keywords eine Seite mit HTML Templates und einen WordPress Blog gestalten.. was natürlich abgesehen von diesem Test langfristig wenig Sinn hätte. Und selbst dann würde es wahrscheinlich noch zuviele andere Faktoren geben, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten.
    Wahrscheinlich läuft es deswegen am Ende dann doch immer auf persönliche Präferenzen oder die eigene Überzeugung hinaus 😉

  4. Thomas Februar 7, 2011 3:02 pm 

    Hi,

    eure 4 Teile sind super. Wäre ich nur früher auf eure Seite gestoßen hätte ich jetzt nicht soviel Arbeit 😉 Ich habe mir als ich meine Website neu erstellt habe das system cms2day empehlen lassen und mir auch in den anderen Bereichen nicht soviel Gedanken gemacht. ich werde jetzt auf WordPress umsteigen und bin dank euch etwas Schlauer geworden.

    Viele Grüße Thomas

  5. Thomas Februar 24, 2012 5:54 pm 

    die artikelserie ist dir sehr gut gelungen. kompliment. nach den ganzen ausführungen zum thema market samurai bin ich am überlegen, ob ich mir das tool nicht auch zulegen soll. so teuer ist das nicht. hab aber bisher noch nicht wirklich nischenseiten gebastelt. möchte aber näher in das thema rein. nochmal danke.

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