von Jonas am 12.01.2010
Die 5 besten Adsense Tipps für mehr Einnahmen
Wer mit seiner Webseite oder seinem Blog Geld verdienen möchte, kommt in der Regel um Google AdSense nicht herum. Sucht man im Netz nach AdSense Tipps, findet sich ein Haufen mehr oder weniger brauchbare Infos zum Thema. AdSense Neulinge fehlt meistens der Durchblick und oft haben die gut gemeinten Tipps und Kniffe keine merklichen Auswirkungen auf die Einnahmen, können im schlimmsten Fall sogar eine Accountsperrung nach sich ziehen. Wer sich noch an die MFA (Made for Adsense) Seiten erinnert, weiss was ich meine.
Viele Webmaster geben sich mit ein paar Cent zufrieden, andere verdienen mehrere Hundert oder sogar Tausend (Ok, das sind die Wenigsten) Dollar am Tag. Schon wenn man ein paar Grundsätzliche Tipps berücksichtigt, können die Einnahmen dramatisch steigen, oder anders herum: Wer die Anzeigenoptimierung vernachlässigt, verschenkt bares Geld.
Was sollte man also als erstes in in Angriff nehmen, um die Adsense Einnahmen zu maximieren? Hier erfahrt Ihr es:
1. Das Anzeigenformat
Grundsätzlich gilt: Je größer das Anzeigenformat, desto besser die Klickpreise und desto höher die Einnahmen. Oft Empfohlen wird das 300x250 Medium Rectangle (oder auch das 336x280 Large Rectangle), das 728x90 Leaderboard und der 120x600 bzw. 160x600 Skyscraper. Die 468x60 Standard-Bannergröße konvertiert schon nicht mehr ganz so gut. Weniger zu empfehlen sind Link-Blöcke, außer man hat keine andere Möglichkeit größere Anzeigen unterzubringen. Gut platziert, können Sie zwar die meisten Klicks erzeugen, generieren aber dafür die niedrigsten Klickeinahmen. 2-3 Cent por Klick waren bei mir keine Seltenheit, die größeren Formate belohnen einen dafür mit 10, 20 oder mehr Cent pro Klick.
Warum das so ist?!
Größere Anzeigen können logischerweise mehr Infos darstellen, die klickenden Besucher sind daher qualifizierter und wertvoller. Wie der Name schon sagt, bestehen Link-Blöcke nur aus kurzen Linktexten. Was genau dahinter steckt, erfährt man oft erst nach dem Klick. Viele springen wieder ab, der Traffic ist weniger qualifiziert und erzeugt so geringere Klickpreise.
2. Die Farbwahl
Die Einen sagen: “Passt die Anzeigen dem Design der Webseite an!“,
die Anderen behaupten: “Die Anzeigen sollten möglichst auffällig sein und sich vom Rest der Webseite abheben!“.
Ich sage: “Ausprobieren! Es kommt auf die Webseite und das Layout an.”
Erfahrungsgemäß laufen bei mir auffällige Anzeigen etwas besser, besonders die mit typischen Link-Farben (z.B. Adsense Farbvorlage “Maritim”). Am besten man testet beide Variationen einen längeren Zeitraum aus und entscheidet sich dann für die mit der höheren Klickrate. Auch so können nicht zu verachtende Einnahmenschübe erzeugt werden.
3. Die Platzierung
Anzeigen verstecken ist Gift für die Einnahmen. Immer wieder hört man davon, das jemand Angst davor hat, seine Besucher zu verschrecken, oder das die Anzeigen nicht zum Design passen. Dann frage ich mich natürlich: “Warum baut man die Anzeigen dann überhaupt erst ein?!” Entweder möchte man etwas damit verdienen, oder man lässt es ganz sein.
Den unteren Bereich einer Webseite kann man sich auf jeden Fall schenken. Mit dem Browser Size Tool lassen sich recht praktisch die besten Anzeigenplätze ausmachen. In der Regel ist das der Kopfbereich einer Webseite oder der obere Bereich eines Artikels. Sidebars laufen bei mir überhaupt nicht, ob jetzt oben oder unten ist da eigentlich Jacke wie Hose.
4. Das Controlling
Ständiges überwachen und Anpassen ist Pflicht. Die Übersicht behält man am besten, indem man den Anzeigen klar beschriftete Channels zuweist. Anzeigen die nur so vor sich hindümpeln, sollte man austauschen oder ganz rausnehmen. Ab und zu kommt es vor, das Anzeigen nach einer gewissen Zeit nicht mehr so viele Klicks einbringen wie zu Anfang. Ein kleiner TapetenFarbwechsel, das Austauschen gegen ein anderes Format oder die Platzierung an einem anderen Platz im Layout wirken da oft Wunder.
5. Das Vermarkten
Jap, auch Adsense Werbeplätze lassen sich vermarkten. Als erstes sollte man Google-zertifizierte Werbenetzwerke zulassen. Diese Werbenetzwerke möchten Anzeigen über Adsense schalten, was zu mehr Konkurrenz führt und in höhere Klickpreise resultieren kann.
Bei Interessenbezogenen Anzeigen haben ich nach längeren Testläufen keine merklichen Auswirkungen auf die Einnahmen feststellen können. Auch beim Sperren von Konkurrenzanzeigen sollte man vorsichtig sein. Das Filtern von irgendwelchen Webseiten, die angeblich (durch Hörensagen) einen zu niederigen Klickpreis zahlen, könnte auch nach hinten losgehen. Hier rate ich eher von ab.
Interessant wird es, wenn wir uns wieder den Channels widmen. Wählt man im Channel-Reiter einen Kanal aus, entdeckt man eine kleine, unscheinbare Option, die unsere AdSense Anzeigen AdWords Werbekunden anzeigen lässt . Wenn man den Haken setzt und die geforderten Infos einträgt, sehen AdWords Kunden, die nach Placements suchen, diese Anzeige und können geziehlt diesen Anzeigenplatz buchen. Leider habe ich diese Option erst vor kurzem entdeckt und noch keine größeren Erfahrungen sammeln können.
Auch das Nutzen des Google Anzeigenmanagers könnte sich positiv auf die Einnahmen auswirken, aber auch hier fehlt mir leider die Erfahrung.
Wer jetzt noch meint, ich habe einen wichtigen Punkt vergessen, der meldet sich einfach.
Allen anderen viele Spass beim Anpassen!








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