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Ich bin heute beim Durchstöbern des Netzes auf den Blog von Nico Lumma gelandet, dort habe ich einen Artikel über ein, mir bis dato unbekanntes WordPress-Kommentarsystem namens DISQUS gefunden. Ich fand die Idee eines interaktiven Kommentarsystem, dass sich mit Facebook und Twitter verbinden lässt genial und passend für das Socialnetwork-Zeitalter. Was bietet das Plugin an Mehrwert, das vergleichbare Kommentarsysteme nicht können?

Das kostenlose Plugin Disqus funktioniert wie andere Kommentarsysteme und unterstützt den Dienst gravatar.com, man muss sich nur noch einmal anmelden und kann auf allen Blogs die das Plugin Disqus als Kommentarsystem verwenden kommentieren.  Die Installation ist auf WordPress-Blogs einfach, das Plugin ist hier zum Download erhältlich. Die Installation auf anderen Webseiten bzw. CMS ist dank des Javascript-Code relativ unproblematisch. Der größte Nutzen liegt, aber daran, dass man die anderen Lieblingsseiten der Kommentierer durchstöbern kann und somit passende und auf Leser abgestimmte Blogartikel verfassen kann.

Folgende Features bringt Disqus außerdem noch mit sich:

  • stellt einen RSS Feed für Kommentare zur Verfügung
  • einfache Anpassung und Erweiterung möglich
  • Bewertungsfunktion für Kommentare
  • Antwort per e-mail möglich
  • Kommentare können bei Suchmaschinen indexiert werden
  • Importierung von bestehenden Kommentaren
  • Backup-Funktion der Kommentare
  • Spam-Filter

Ein weiteres Highlight ist die Integration von verschiedenen Web-Services, allen voran Facebook und Twitter. Man kann sich somit also entweder mit dem Disqus-Profil, dem Facebook- oder Twitter-Account anmelden und auf Blogs kommentieren, doch das Plugin unterstütz noch mehr Dienste, die sich mit dem Disqus-Profil verknüpfen lassen:

  • Flickr
  • LinkedIn
  • Delicious
  • Tumblr

Alles in einem finde ich das Kommentarsystem sehr gelungen, natürlich kann man auch einfach als Gast einen Kommentar verfassen und muss sich somit nicht zwingend registrieren. Die Wortkreation DISQUS leitet sich von “discuss” (engl. diskutieren) ab und lässt auf den Grundgedanken der Entwickler, nämlich das Kommentarverhalten der Lesern zu steigern, schließen.

Vielleicht verwendet der ein oder andere Leser dieses Plugin und kann uns eventuell von den Schattenseiten des Plugins berichten, ich konnte bei meiner Recherche keine Nachteile des Kommentarsystemes finden.

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