worte - Bild bei Rainer SturmDies wird mal wieder ein eher längerer Artikel, welchen ich vermutlich sogar auf zwei unterschiedliche Posts aufteilen werde, aber ich hoffe dennoch, dass er auf euer Interesse und eine breite Leserschaft stoßen wird. Falls der Artikel euch doch zu detailliert erscheinen sollte, so habt ihr ja immernoch die Möglichkeit des “Überfliegens”, denn ich werde, auf Anregung eines konstruktiven Feedbacks, wichtige Passagen deutlich hervorheben und durch ein paar Unterüberschriften ergänzen. Danke nochmals Claudia für das freundliche und vor allem konstruktive Feedback deinerseits.

Basics

So, lasst und jedoch zu aller erst einmal sehen, was einen erfolgreichen und interessanten Blog denn überhaupt ausmacht. Die hier zu Grunde gelegten Kriterien und Kategorien beruhen auf einer von mir rein subjektiv gewählten Auswahl und könnten natürlich individuell vielseitig ergänzt werden. Dennoch sind die unten aufgeführten Kriterien ein durchaus charakteristisches Grundgerüst bezüglich der Einschätzung, ob ein Blog erfolgreich ist, oder eben nicht. Also, was macht einen Blog zu einem erfolgreichen Webprojekt, bzw. was sind die Erfolgsindizien?

1. Ein hoher PageRank – Nicht zwingend erforderlich aber schön, wenn man ihn sein eigen nennt.
2. Eine Vielzahl von Lesern – Sowohl Feedleser, als auch wiederkehrende Webseitenbesucher.
3. Eine Vielzahl von authentischen Backlinks – Also Links die von anderen Bloggern oder Webmastern aus reinem Interesse zu einem Blog gesetzt werden und nicht weil man sie dafür bezahlt.

Dies war wie gesagt nur eine kleine, subjektive Auswahl bezüglich der augenscheinlichsten Kriterien für einen erfolgreichen Blog, aber lasst uns nun einmal sehen, welche der genannten Faktoren eigentlich in “eurer Bloggerhand” liegen. Ich hoffe ihr stimmt mir alle zu, dass während ihr auf einen guten PageRank und eine starkes Verhältniss von Traffic und Lesern hoffen könnt, der Inhalt eines Blogs eurer Feder entspringt und ihr somit für diesen verantwortlich seid. Aus diesem Grund gibt es ein paar kleine Regeln und Richtlinien, mit deren Einhaltung man seinen Blog durchaus interessanter und besucherfreundlicher gestalten kann. Also…

Die Richtlinien für ein erfolgreiches Bloggen

Regel Nummer 1: Veröffentliche und promote niemals einen unfertigen Blog bzw. eine unfertige Webseite! Starte also nie und nimmer eine Marketingkampagne; diese kann kostenpflichtig durch Werbeschaltung, aber auch kostenlos durch SMO und Co. realisiert werden, bevor du weißt, dass dein Blog einen Mehrwert für deine Besucher und einen Anreiz zur Wiederkehr bietet. Eine Promotion-Initiative sollte deshalb erst initiert werden, sobald du ein 100% “JA” auf diese Frage hervorbringen kannst. Dieser Inhalt (engl. Content) kann durchaus grafischer oder textueller Art sein, aber es sollte immer gewährleistet werden, dass ein Besucher niemals den kompletten “Content” eines Blogs beim ersten Besuch komplett erfassen und durchlesen kann. Viemehr solltet ihr soviel Inhalt bereithalten, dass ein weiderholter Besuch, ein Interesse vorausgesetzt, zwingend erforderlich ist.
Eine zu früh und vorzeitig angestze “Werbe-Promotion-Strategie” hätte dagegen eher negative Auswirkungen auf euer Blogginprojekt, da all diejenigen Besucher, die einen Link zu eurem Blog folgen, eine fast “leere und tote” Seite vorfinden würden. Ein erneuter Besuch dieser Internetnutzer sowie eine Empfehlung derer, wäre unter diesen Voraussetzungen äußerst fraglich. Also bevor ihr Signaturen in diversen Foren mit eurer Blogurl postet, oder Kommentare in andren Blogs mit dem Zusatz eurer Blogadresse verfasst, stellt auf jeden Fall sicher, dass ihr auch genügend Content präsentieren könnt.

Regel Nummer 2: Veröffentliche nach Möglichkeit nur qualitativ hochwertige Postings. Man kann seine “Konkurrenten” nicht ständig mit einem niedrigeren Preis unterbieten, auch kann man nicht immer kreativer als andere Blogger sein und schon gar nicht kann man jeden Tag über Dinge bloggen, die noch nie jemand anderes bereits veröffentlicht hat. Alles was du wirklich machen kannst, ist das gleiche wie die anderen Blogger auch. Aber mach es eben noch besser als die anderen. Das klingt zwar ziehmlich allgemein, aber lasst mich hierfür mal ein paar Beispiele zur Veranschaulichung bereitstellen.
Wenn du dich in deinem Blog auf das verfassen von Texten beschränkst, so schreibe über Themen zu denen du ein leidenschaftliches Verhältniss pflegst und somit ein fundiertes Grundwissen sowie eine fehlerfreie Informationsaufbereitung gewährleisten kannst.
Ein kleiner Tipp am Rande. Verfasse einen Artikel und lasse diesen für ein – zwei Tage auf deiner Festplatte liegen. Nach diesen zwei Tagen schaust du dir den verfassten Beitrag nochmals mit einem unverbrauchten “geistigen Auge” an und fragst dich selbst, ob dies ein wirklich guter und informativer Artikel ist. Wie groß ist die Chance, dass deine Leser nach der Hälfte des Artikels die Lust am Weiterlesen verlieren? Sei ehrlich gegenüber dir selbst und beurteile möglichst objektiv, ob du den Artikel, wenn er nicht von dir verfasst wäre selbst lesen würdest. Betrüge dich bei der Beantwortung dieser Frage nicht, denn damit schadest du nur dir und deinem Blog selbst. Dies endet dann meistens in Enttäuschungen und Frustrationen und vermießt einen die Lust auf weitere Artikel.
Falls du Grafiken auf deinem Blog anbieten möchtest, solltest du dich fragen, ob diese “unique”, also einzigartig sind, oder ob sich die Besucher deines Blogs diese auch woanders (evtl. sogar qualitativ hochwertiger) beorgen können. Das gleiche gilt natürlich für Tools und andere “Dienstleistungen” Einzigartigkeit ist ein großer Garant für eine erfolgreiche Webseite oder einen erfolgreichen Blog.

Regel Nummer 3: Frage dich selbst, wer deinen Blog lesen wird. Es ist notwendig auf diese Frage, auch wenn sie äußerst schwierig zu beantworten ist, eine Antwort zu finden. Weißt du welche Art von Publikum am meisten an deinem Blog interessiert ist bzw. sein könnte? Männer, Frauen? Jugendliche, Kinder, oder sogar ältere Mitmenschen? Ist dein Blog an lokale Menschen gerichtet, oder möchtest du “worldwide” deine Artikel veröffentlichen? Webmasters, Haushälterinnen / Haushälter, Geschäftsmänner, Studenten, Freaks, “Verlierer”, oder wird dein Blog eine eher allgemeingültige Webseite, die sämtliche “Zielgruppen” anspricht?
Ich glaube, dass wenn du z.B. über Viren und deren Verbannung aus dem Rechner bloggst, du fast alle der oben genannten Leser als Zielgruppe verzeichnen könntest. Außer vielleicht die “Freaks” :-)

Wenn du eine ungefähre Vorstellung hast, von welcher Zeilgruppe deine Hauptbesucher entspringen, so kannst du deinen Blog für diese optimieren und anpassen.

Beispiel

Auch hier wieder einmal ein kleines Beispiel. Nehmen wir einmal den “Geldkrieg – Blog” , welcher vermutlich vorwiegend für ein männliches Zielpublikum (Webmaster, Blogger und evtl. Geschäftsleute) in der Altersklasse von 20-35 Jahren interessant sein dürfte. Wenn sich David, seinem Hauptpublikum bewusst ist und dies ist er, präsentiert er ab und an Reviews über Affiliate-Programme oder andere Einnahmemöglichkeiten für Blogger und Webmaster. Persönliche Erfahrungsberichte sind für die Leserschaft dabei natürlich am interessantesten. Auch macht sich diese Art der zielgruppengerechten Contentaufbereitung sich vor allem bei Affilaite-Kampagnen bermerkbar, da man dort dann sehr kontextnah einzelne Partnerangebote platzieren kann.

Auch Tutorials, die hilfreich für das Zielpublikum sind, sprechen die Leserschaft an und sorgen für wiedrkehrende Besucher. So hoffe ich auch mit diesem ersten Teil des Tutorials euch eine kleine Hilfestellung gegeben zu haben, wie ihr euren Blog und vor allem den Content interessant gestalten könnt. Auch auf einen wiederholten Besuch ziele ich natürlich mit der “Zweiteilung” dieses Artikels ab und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen. Hat euch der erste Teil gefallen, so aboniert doch einfach meine Feeds und verpasst dann nie wieder einen interessanten Artikel.

Bildmaterial: ©Rainer Sturm / pixelio.de


 


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