09.12.2008 | Autor: Jonas
Schade, schade, schade. Der wohl bekannteste Moneyblogger Deutschlands gibt auf. Gestern erklärte David auf seinem Blog Geldkrieg.de, dass er nicht mehr weiter bloggen wird. David hatte sich vorgenommen innerhalb 12 Monate, alleine durch seinen Blog, im Monat auf mindestens $1000 (ca. 771 EUR) Umsatz zu kommen. Nicht die leichteste Aufgabe, aber machbar.
Begonnen hat das Experiment erst im April diesen Jahres mit gerade mal $1,51 an Einnahmen, die zwischenzeitlich im Oktober auf einen Höchststand von knapp über $400,- kletterten. Eigentlich eine sehr gute Entwicklung, die auf längerer Sicht und mit ein paar kleineren Taktikänderungen sicher zum Erfolg geführt hätte. Leider sah David keine Perspektive mehr.
Das Hauptproblem: Bloggen + damit Geld verdienen ist extrem zeitintensiv (dem kann ich zustimmen!) = Studium und Familie kommen zu kurz.
Aktuell wird diskutiert was mit dem Blog geschehen soll. Die einen sind für einen Verkauf, andere wiederum dagegen. Davids letzten Artikel zufolge wird er wohl verkaufen, nur ist noch nicht der Richtige gefunden. (Wer Bloggonaut.net schon etwas länger verfolgt, kennt meine Meinung zu diesem Thema )
Da bleibt mir nur noch eins zu sagen: Ich wünsche dir und deinen liebsten alles Gute für die Zukunft.







7 Kommentare
Ich finde das nur konsequent, was David macht. Schließlich “muß” er es bei dem Namen seines Blogs auch zu “etwas bringen”. Wie kann er denn sonst “Vorbild” für andere sein…? Hut ab!
1.000 $ Dollar im Monat mit Google zu verdienen, bedeutet bestenfalls 1 Mio. Ad-Impressions — das ist in Deutschland für einen Blog nicht ohne weiteres zu leisten.
Hi,
1000$ alleine mit Google ist nicht so einfach, das stimmt, aber das war ja auch nicht Ziel des Experiments
Hätte David mehr Partnerprogramme beworben bzw. auch Webmaster geworben, ein Ebook geschrieben, mehr für die Werbeplätze verlangt, etc.. wären sicher auch mal 1000$ bei raus gekommen.
@Ralf: Jap, sehe ich auch so, wenn man keine Zeit oder kein Bock mehr hat, sollte man es lassen. (und den Blog am besten verkaufen)
Das war schon sehr ambitioniert. Und die Entscheidung war sicher konsequent. Ich kann mir nicht vorstellen, das man ohne echte Inhalte als white hat dauerhaft Geld verdienen kann.
Just my 0,02€
Ich finde die Entscheidung überstürzt. Einer der wichtigsten Regeln ist nunmal an sich glauben und nicht aufgeben. Man muss insbesondere stetig bei der Sache bleiben.
Vielleicht ergibt sich ja nochmal die Möglichkeit eine kleine Challenge mehrerer Blogger zu eröffnen. Ich würde mich soetwas — auch wenn ich nicht der Top-Verdiener bin — gern stellen.
Sicherlich müssen dann feste Regeln aufgestellt werden, damit alles vergleichbar bleibt.
Es gab auch den Vorschlag Geldkrieg.de als Gemeinschaftsprojekt weiterzuführen. An sich eine Klasse Idee, nur muss es dann auch einen Projektleiter geben, und ich glaube nicht, das David dazu lust hat, wo er doch gerade das Experiment beendet hat.
Ich war von seiner Entscheidung sehr überrascht, weil er sich auch so sehr in die Sache hineingesteigert hat und bliebt lange mit ganzer Kraft an dem Projekt dran.
Wenn es wirklich verkaufen will, wird es nicht einfach dazu einen passenden Käufer zu finden. Ich kann es mir vorstellen, dass er das Blog so lässt, wie es ist und seinem Studium etc. nachgeht.