Für die meisten Leute  gilt die Tatsache, dass wenn Google oder Yahoo etwas nicht finden kann, dann existiert es auch nicht, zumindest nicht im Internet. Dies war auch immer der ausschlaggebende K.O. Punkt für rein auf Falsh basiernede Webseiten.  SWF-Dateien, also Flashfiles, konnten zwar von den Suchmaschinen aufgefunden werden, aber diese konnten deren Inhalt nicht verwerten, geschweige denn indexieren. Bis heute.

Adobe hat nun eine “Technologie” entwickelt, welche sich genau diesem Problem annehmen soll und dafür sorgt, dass Suchmaschinen einzelne swf Dateien “lesen”  und aufgrund deren Inhalts auch indexieren können. Im Klartext bedeutet dies, das sämtliche Texte, Links und Bilder, die in einer Flashdatei verortet sind nun endlich seitens Google und Yahoo indexiert werden können. Dies ist ein sehr großer Schritt nach vorne für Adobe und natürlich auch für sämtliche Webentwickler, die auf Flash angewiesen sind. Michele Turner, Adobe Unternehmenssprecherin, ließ in diesem Zusammenhang folgendes verlautbaren:

We are releasing technology to Google and Yahoo that enables them to crawl and index SWF files. They are now searchable. This will open up millions of Flash files to search.

Adobe hat einen speziellen Flashplayer für die Suchmaschinen entwickelt der sich wie ein virtueller Benutzer verhalten soll und die einzelnen Applikationen durchstöbert. Er “wandert” dabei durch jedwede Flashapplikation und übersetzt sie in ein Format, welches von den jeweiligen Suchmaschinen verstanden, ausgewertet und indexiert werden kann.  All die phänomenalen, durchgestylten und äußerst attraktiven Falshwebseiten, die früher aus SEO-Sicht nicht zu empfehlen waren, da sie, wie beriets erwähnt, nicht von Google und Co. indexiert wurden, werden nun für die Suchmaschinen sichtbar und könnten daher ein zweites Comeback feiern.

Weiter verließ Turner im Zuge des “Technologiereleases” verlautbaren, dass Adobe sich stets der Problematik der unauffindbaren swf-Dateien bewusst war, denn wie sie richtig erläutert, spielt es überhaupt keine Rolle, wie schön eine Webseite ausgestaltet ist, wenn sie niemand auffinden kann.

…has been a big problem for those developing rich applications.” After all, it doesn’t matter how pretty your Website is if nobody can find it.

Google hat bereits damit begonnen diese neue Technologie anzuwenden und druchforstet bereits das Internet nach etlichen Falshdateien und Flashwebseiten. Yahoo hingegen hat die Implementierung dieser neuen Adobe-Technik noch nicht abgeschlossen und hat nach eigenen Angaben noch “…some work to do.” (Michele Truner)

Sichtbar werden ist eine Sache, optimal “ranken”, also gute Positionen in den SERPS zu beanspruchen, eine andere. Google kann heutzutage rund 73 MIo. Flashdateien aufspühren, aber bevor es Adobe für Webmaster und Blogger nicht ermöglich tief in diese SWF-Struktur einzugreifen und diese aus SEO-Sicht zu optimieren, werden soclhe Flashsites wohl kaum unter den ersten Toppositionen bei Google und Co. zu finden sein,oder?

Quelle: Adobe.com

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