Googles Rankingfaktoren – SEO No goes Teil II

Da der erste Teil des SEO-Nogoes Artikels so gut bei euch ankam, dachte ich mir, dass man doch einen weiteren Artikel über unseriöse bzw. kontraproduktive Optimierungsmechanismen bezüglich Google und Co. verfassen sollte. Dabei rausgekommen ist nach meinen Recherchen nun folgendes.

Wie bereits im ersten SEO-Nogoes-Teil berichtet wurde, gibt es zahlreiche Faktoren mit denen Webmaster versuchen ihrer Webseite durch einige Tricks bessere SERPS (Suchmaschinenplatzierungen) zu verschaffen. Nicht immer sind jedoch die kurzfristig, erfolgversprechenden Mechanismen der richtige Weg zum Ziel, denn ein vernünftiges Optimierungspotential kann nur auf einer langfristig angelegten SEOstrategie beruhen.

Trotzdem versuchen es einige Webmaster immer wieder durch unseriöse Manipulationen ihrer Webseiten bei Google nach „vorne“ zu pushen und vergessen dabei zunehmend, dass auch die Suchmaschinenbetreiber, allen voran Google, diese Tricks kennen. Findet Google eine derart manipulierte Webseite wird diese abgestraft und kann im schlimmsten Fall aus dem Google-Indexkatapultiert werden.

Es gibt also eine Reihe von Faktoren und Mechanismen, die sich kontraproduktiv auf die Suchmaschinenplatzierung ausüben und von Google und Co. mit Sanktionen abgestraft werden. Natürlich sind diese negativen Rankingfaktoren nicht ganz unumstritten und werden heiß in der SEO-Szene diskutiert. Nicht jeder vertritt wie ich die Meinung, dass man durch solche Manipulationen gegen die Googlerichtlinien verstößt.
Vermeidet man jedoch die im ersten Teil bereits genannten und die nun folgenden Mechanismen der Suchmaschinenoptimierung und vertraut lieber auf eine langfristige SEOstrategie, ist dies bestimmt kein Fehler.

Interaktionen seitens der Benutzer

Spätestens seit der Veröffentlichung von Google Analytics dürfte bekannt sein, was die Suchmaschinenrobots von Google alles protokollieren können. Angefangen von einfachen statistischen Angaben bezüglich der Seitenzugriffe, der Besucherzahlen und der Klicks bis hin zur Verweildauer, der Absprungrate und der Prozentanzahl neuer Besucher kann die Suchmaschine alles auswerten und dem Webmaster zur Verfügung stellen.
Aber nicht nur dem Webmaster stehen die Angaben zur Verfügung, sondern auch Google bedient sich in geringem Maße dieser um Rückschlüsse über die Qualität einer Webseite zu erlangen und diese dann entsprechend zu „ranken“ (Ranken bedeutet hierbei nicht zwingend PageRank). Hohe Absprungraten und eine geringe Verweildauer werden hierbei als Zeichen für eine eher „geringwertige Seite“ angesehen und entsprechend negativ bewertet.

Schlechte Links

Links zu Seiten, die Google bereits abgestraft hat, können auch negative Folgen bezüglich einer Suchmaschinenplatzierung nach sich ziehen und die SERPs verschlechtern. Man sollte also in keinster Weise von seiner zu optimierenden Seite einen Link zu solch einer negativ bewerteten Seite setzen um eine mögliche Abstrafung von Google zu vermeiden. Dieser Rankingfaktor ist nicht ganz unumstritten und keiner weiß genau ab wievielen Links zu Spamseiten die Abstrafung seitens Googles greift. Aber austesten möchte dies sicherlich niemand und man sollte mit bedacht seine Links setzen.

Doppelter Content

Den selben Inhalt auf zwei verschiedenen Seiten seines Webprojektes sollte man tunlichst vermeiden, denn der sog. „doppelte Content“ wird von Google mit schlechteren Suchmaschinenplatzierungen quittiert. Auch „Copy and Paste“ Seiten, werden mittlerweile von Google erkannt und auch nicht mehr indexiert. Individueller und exklusiver Content ist daher für eine ordentliche Suchmaschinenoptimierung dringend erforderlich.

Downtimes und Erreichbarkeit

Auch dieser Faktor Spielt bei der Suchmaschinenplatzierung mittlerweile eine nicht unwichtige Rolle. Ist eine Webseite längere Zeit nicht erreichbar oder hat immer mal wieder kurzzeitige Downtimes, so wird diese von Google abgewertet und man in den SERPs nach hinten weiter gereicht. Ein solider und verlässlicher Webspaceanbieter ist daher auch eine der Grundfunktionen für eine vernünftige SEO-Strategie.

Ich hoffe die Fortsetzung des Artikels „SEO-Nogoes“ hat euch mit weiteren Informationen versorgt, die ihr für euer eigenes Projekt verwenden könnt. Suchmaschinenoptimierung sollte geplant und wissend begangen werden, denn ehe man sich versieht münden die einzelnen, unüberlegten Aktionen im Keller bzw. der Sandbox von Google.
Über ein bißchen Feedback in Form von Kommentaren würde ich mich sehr freuenund verbleibe für heute mit

freundlichen Grüßen,
euer Bloggonaut.

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