[Trigami-Review]

Surfino - HomepagecreatorDas Internet wächst und wächst. Zahlreiche Firmen und Privatleute haben bereits den Weg ins Netz 2.0 gefunden und präsentieren ihre Firmenseiten und privaten Profile einer breiten Öffentlichkeit. Man kann fast glauben, dass es mittlerweile zum guten Ton gehört eine eigene Webpräsenz zu besitzen, in welcher man rund um die Uhr erreichbar ist. Nicht nur Firmen profitieren heutzutage von den neuen Entwicklungen im Internet sondern auch private Personen können auf zahlreichen Hobbyseiten ihr Wissenspektrum erweitern.

Aber was macht jemand, der sich bis dato noch nicht sehr detailiert mit der Webtechnologie und deren Programiersprachen html, php, Java etc. auseinandergesetzt hat und dennoch eine eigene Webpräsenz erstellen möchte. Oder was können kleine Firmen unternehmen, die nicht das nötige Kleingeld besitzen, um sich einen professionellen Webdesigner zu leisten, welcher ihnen für einen meist größeren Betrag eine überdimensionierte Internetseite schustert.
Für diese Leute und Firmen gibt es sog. Webbaukästen, welche es dem Anwender ermöglichen, plattformübergreifend und systemunabhänig eine Webseite per “Baukastenprinzip” mit wenigen Klicks und Tastatureingaben zu erstellen. Ohne zusätzliche Programme können die Benutzer per Browseroberfläche und einem meist selbsterklärenden Editor (ähnlich wie Word) ihre Seiten individuell gestalten.

In diesem Posting möchte ich euch einen dieser Webbaukästen vorstellen, welcher sowohl für Privatleute als auch kleinere Firmen sehr interessant sein dürfte. Der Name des Online-Homepagebaukastens lautet Surfino und ist unter folgendem Link zu erreichen: Surfino Homepagecreator

Surfino baut Homepages, wie schon zuvor erwähnt, im Baukasten-System; nicht nur für Kleinkunden oder Vereine, sondern auch für Firmen, die ihr eigenes Corporate Design auch auf der Webpage verwirklicht sehen wollen. So wirbt zumindest der Internetdienstleister und verweist dabei auf ein leicht zu bedienendes und trotzdem individualisierbares Homepagebaukastensystem, welches sich praktisch für jedermann eignen soll. Die Grundeinrichtung der Webpräsenz, also das Html-Gerüst sowie das Layout einschließlich Bilder und Texte, wird hierbei von Surfino übernommen. Den vorkonfigurierten Internetauftritt kann der Benutzer anschließend nach seinen Vorstellungen weiter verfeinern und aktualisieren.

Innerhalb des Surfino Webangebots gibt es drei unterschiedliche Tarife mit welchen die Endkunden, ihren Wünschen entsprechend, das passende Baukastensystem auswählen können. Von einem kostenlosen, webvisitenkarten-ähnlichen Tarif, über einen Profitarif für 5.90 Euro / Monat bis hin zu dem Exklusiv Tarif für 19.90 Euro / Monat, welcher sich am besten für kleine Firmen, Vereine oder Gesellschaften eignen soll, hat der Kunde die freie Auswahl.
Im Rahmen des folgenden Produkttests habe ich den Exklusiv Tarif für 19.90 Euro / Monat, welcher wie gesagt für Vereine, kleinere Firmen, Gesellschaften uvm. geeignet sein soll, einmal genauer unter die Lupe genommen. Das daraus resultiernde Review bzw. den kleinen Test, welcher einige Funktionen des Baukastensystems von Surfino durchleuchten wird könnt ihr nun innerhalb des folgenden Artikels finden.

Produktfeatures

Der Exklusiv Tarif des webbasierten Homepagebaukastens stellt die aktuellste Produktkategogiere von Surfino dar und enthält für den monatlich zu entrichtenden Preis von 19,90 Euro folgende Features bzw. Dienstleistungen:

-individuell abgestimmtes Design
-unbegrenzte Anzahl erstellbarer Seiten
-unlimitierter Bilderupload (ladet soviele Bilddateien hoch, wie ihr benötigt)
-Uploadmöglichkeit von bis zu 60 Dateien (mp3, PDF, Video, etc.)
-eine .de Domain ist inklusive
-zahlreiche modulare Erweiterungen wie z.B. Fotogalerie, Laufschriften, Veranstaltungskalender, Besucherzähler, Counter uvm. inklusive

Der Anbieter umschreibt den neuen Exklusiv-Tarif mit folgenden Worten:

“Surfino baut Homepages im Baukasten-System – jetzt nicht nur für Kleinkunden oder Vereine, sondern auch für Firmen, die ihr eigenes Corporate Design auch auf der Webpage verwirklicht sehen wollen. Das neue Angebot „Exklusiv-Homepage“ umfasst neben unbegrenzt vielen Seiten und Bildern eine individuelle Grundgestaltung mit Farbanpassung. Die Grundeinrichtung der Webpräsenz einschließlich Bilder und Texte wird dabei von Surfino übernommen. Den vorkonfigurierten Internetauftritt kann der Auftraggeber anschließend nach seinen Vorstellungen weiter verfeinern und aktualisieren.”

Auch ich habe im Zuge dieser Produktreview den “exklusiven Tarif” unter die Lupe genommen und mal mit dem Prinzip “Baukasten” eine kleine, aber wie ich finde, durchaus repräsentative Homepage gestaltet.

“Exklusiv” im Test

Nachdem man bei Surfino einen passenden Tarif, hier der “Exklusiv-Tarif”, ausgesucht und bestellt hat, erhält man postwenden per email die notwendigen Zugangsdaten, damit man sofort mit dem Erstellen einer eigenen Homepage beginnen kann. Mit den zugesandten Daten meldet man sich nun an seinem zugewiesenen Webserver an und wird daraufhin direkt von einem “Einrichtungsassistenten” begrüßt, welcher den “Bau” der ersten Homepage begleitet.

Editor - Surfino Beim ersten Aufrufen dieses Assistenten fordert dieser den Benutzer auf, einen entprechenden Webseitentitel in die dazu bereitgestellte Eingabemaske zu tippen, welcher später wiederum den eigentlichen Homepagetitel darstellen wird. Hat man sich für einen prägnanten Homepagetitel seiner Wahl entschieden, geleitet einen der Einrichtungsassistent zum nächsten Menupunkt der “Seiteninstallationsroutine”, der Designauswahl. Hier erhält der zukünftige Webseitenbetreiber die Möglichkeit zwischen vielen Designvorlagen, die für ihn ansprechenste auszuwählen.
Die Designvorlagen sind hierbei thematisch von einander getrennt kategorisiert und können per “Mouseover” einer Bildvorschau unterzogen werden. Natürlich darf man zu dem Preis von 19,90 im Monat keine Designwunder erwarten, aber im Großen und Ganzen stellt diese Auswahl ein breites Spektrum an Layouts zur Verfügung, die man zumindest für den Privatgebrauch gut nutzen kann. Ob Firmen hier wirklich ein Corporate Design verwirklichen können bleibt jedoch für mich persönlich fraglich. Dazu aber später mehr.

Hat man nun neben dem Webseitentitel sich auch für ein passendes Layout entschieden gelangt man im Folgenden zu Seitenverwaltung des Surfino-Baukastens, mit deren Hilfe man einzelne Seiten und Unterseten, seines zu erstellenden Webprojektes realisieren kann. Auch später erhält man noch im Verwaltungsbereich des Surfino-Webbaukastens die Möglichkeit unzählige weitere Seiten per WYSIWYG-Editor zu erstellen. Mit der Eingabe des Seitentitels, der Auswahl einer Designvorlage und dem Hinzufügen einzelner Seiten ist die erste Anmeldung innerhalb des webbasierten Homepage-Creators abgeschlossen.
Im folgenden kann man nun, wie bereits angesprochen, per “Seitenverwaltung” einzelne Seiten mit einem Editor bearbeiten, mit Inhalt füllen und somit seine Webprojekt ausbauen.

Die Seitenverwaltung mit dem WYSIWYG-Editor

Innerhalb der Seitenverwaltung kann der Benutzer neue Seiten erstellen, die Reihenfolge dersEditor - Surfinoelbigen ändern, aus einer Oberseite eine Unterseite erstellen und vieles, vieles mehr. Mit ein paar einfachen Klicks und Texteingaben innerhalb eines sog. WYSIWYG-Editors, der stark an das ältere Interface von MS Word erinnert, kann der Benutzer relativ einfach einzelne Seiten mit Inhalt (Content), Bildern oder Videos füllen und somit seine Seite themenspezifisch gestalten.
Um eine Seite oder Unterseite zu bearbeiten muss man in der Seitenverwaltung auf einen kleinen Stift klicken, welcher neben dem Seitentitel abgebildet wird, und man gelangt zur editoralen Ansicht. In dieser kann man, wie zuvor erwähnt, eine Seite mit den unterschiedlichsten Inhalten füllen. Hat man schon einmal mit Word oder ähnlichen Textprogrammen gearbeitet, so dürfte einem das erstellen des Contents auch dort keine Schwierigkeiten bereiten.
Lediglich das hinzufügen von Bild oder Videodateien gestaltet sich etwas umständlich, denn diese müssen gesondert über einen Uploadmanager auf den Server geladen werden, von welchem sie dann wiederum per Editor in die einzelnen Seiten eingepflegt werden können.
Ist der Benutzer aber trotz der relativ einfachen Bedienoberfläche irgendwann einmal während der Seitenerstellung überfordert, so steht diesem jederzeit ein Hilfevideo zur Verfügung, in welchem sämtliche Funktionen und Features langsam und deutlich veranschaulicht werden. Einzigstes Manko dieses Hilfevideos ist die Tatsache, dass die Aktualität desselbigen nicht mehr ganz gegeben ist und in dem Tutorial-Video mit einer anderen Version des WYSIWYG-Editors gearbeitet wird. Nichts destot trotz erhält man anhand dieses Filmchens die nötigen Informationen und Hilfestellungen.

Funktionserweiterung durch Module

Forum -SurfinoÜber einzelne Module kann das Funktionsspektrum der Webseite maßgeblich erweitert werden. Mit einfachen Klicks kann man z.B. einen Veranstaltungskalender, ein Gästebuch, ein Forum und sogar einen Shop auf seine Seite einfügen. Verständlicherweise können diese Module vor allem das Shop und Forummodul keine vollwertige Software dieser Art ersetzen, aber für den Laien und kleinen Unternehmer dürften die angebotenen Funktionen durchaus ausreichen. Ein Forum und ein Shop mit passenden Unterkategorien ist jedenfalls mit 2-3 Mausklicks schnellsten realisiert und auf der Homepage veröffentlicht. Folgende Module stehen dem Benutzer des “Exklusiv-Vertrages” zur Verfügung:

-Veranstaltungen
-Kommentare
-Fotogalerie
-Dateilisten
-Hintergrundmusik
-Gästebuch
-Kontaktformular
-Tags
-Seitensuche
-Laufschrift
-Besucherzähler
-Forum
-Shop
-Passwortschutz

Wie schon bereits angesprochen sind diese Module für einen Laien durchaus zu gebrauchen und mit den rudimentärsten Funktionen ausgestattet. Einen wirklichen Ersatz für alleinstehende php-Scriptsammlungen und Softwarealternativen können sie jedoch nicht bieten, aber dafür sind die ja auch nicht entworfen worden. Sie sollen dem Laien eine einfache Handhabung und Implementation ermögliche und dies bewerkstelligen die Module allesamt.

Benutzerverwaltung

Ähnlich eines Content Management System, kurz CMS, bietet auch Surfino die Möglichkeit der Benutzerverwaltung. Hierbei hat der Webseitenadmin die Option neue Benutzer zu seinem Webprojekt hinzuzufügen, die, ausgestattet mit unterschiedlichen Rechten, an der Webseitengestaltung mitarbeiten und Inhalte bereitstellen können. So kann beispielsweise ein User ausschließlich Befugnisrechte bezüglich des Bereichs “Veranstaltungen”zugewiesen bekommen, den dieser dann auch im Laufe der Zeit inhaltlich pflegen könnte. Wiederum andere Nutzer werden anderen Bereichen zugeteilt und so entsteht ein gemeinschaftliches Projekt mit unterschiedlichen Benutzern, welches wiederum für Vereine oder kleine Firmen durchaus von Interesse sein könnte.

Der SEO-Faktor

Ich als kleiner Hobby-SEO komme leider nicht drum herum um mich auch diesem Punkt der Produktanalyse zu widmen. Leider kann, wie bei sämtlichen Baukastensystem, aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung und eines validen HTML-Codes auch der Anbieter Surfino nicht punkten. Durch zuviel Java und unsauberen HTML-Code wird es schwierig, eine mit Surfino angelegte Webseite vernünftig zu optimieren bzw diese in einem validen X-Html-Code auszugeben. Die benutzerfreundlichkeit des Interfaces und der HTML-Generierung haben natürlich einen Preis. Dieser Preis ist in diesem Fall ein nicht valider und schwer zu optimierender Code. Aber ich denke, dass die meisten Laien hiermit sowieso ein wenig überfordert wären und es aus diesem Grunde nur einen kleinen Wehmutstropfen bezüglich der Produktentscheidung darstellen dürfte.

Fazit

Wie schlägt sich also der Webbaukausten von Surfino letzendlich. Also eine eierlegende “Wollmilchsau” ist er jedenfalls nicht. Kann man ja auch von einem Baukastensystem, dass einfach seien soll nicht unbedingt erwarten. Was mir jedoch an dem System von Surfino gefällt, ist die Tatsache, das wirklich richtige Laien mit der Erstellung einer Homepage klarkommen dürften. Wer sich mit dem Browser und Word ein wenig auskennt kann auch bei Surfino eine Homepage erstellen.
Aber diese Einsteigerfreundlichkeit hat natürlich auch Kehrseiten. Zum einen lassen doch die auswählbaren Designvorlagen nur ein gewisses Maß an Indiviudalisierung zu und begrenzen die Webseitenausgestaltung schon ein wenig. Vor allem Firmen, die mit ihrer Homepage nach außen anziehend wirken möchten, werden einige Abstriche in punkto Design und Layout in Kauf nehmen müssen. Laien und Privatpersonen, die noch nie etwas mit Webdesign zu tun hatte, werden jedoch sehr froh über die Möglichkeit der Designestellung per “Auswahllick” sein und gerne daraus zugreifen.
Auch der aus SEO-Sicht, schlechte und invalide HTML-Code muss, zumindest von meiner Seite aus, erwähnt und berücksichtig werden, denn mit einem Preis von immerhin 19,90 Euro / Monat ist das ganze Paket ja auch nicht wirklich billig.

Nichts desto trotz bietet der Dienst von Surfion, vor allem für Privatpersonen, eine tolle Möglichkeit die ersten Webseiten ganz ohne Kenntnisse zu kreieren. Mit einfachen Mausklicks gelangt man schnell und benutzerfreundlich zur eigenen Webpäsenz. Ob hingegen Firmenkunden mit dem Dienst froh werden, kann ich nicht kalr sagen. Es hengt natürlich von den einzelnen Anforderungen ab. Ein handwerker, der nur eine kleine “Webvisitenkarte” haben möchte dürfte auch hier schnell zum Erfolg kommen. Ein mittelständiges Unternehmen sollte jedoch besser andere Alternativen der Webgestaltung wahrnehmen.

Link: Surfino Homepagecreator






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