Intel überdenkt Netbook Konzept

Netbooks sind zurzeit der große Verkaufsschlager. Erst letztes Jahr wurde von Asus das erste Netbook, der Eee PC, vorgestellt. Bereits dieses Jahr gibt es schon unzählige Nachahmer und Konkurrenten. Keiner der führenden Hardware Hersteller hat aber damit gerechnet wie groß der Run auf Netbooks sein würde. Am wenigsten Intel, wie man auf einer Veranstaltung des Investment Unternehmen Raymond zu hören bekam. Der Chiphersteller kam zeitweilig nicht mit der Produktion seines Atom Prozessors nach und äußerte sich nun zum eigenen Netbook Konzept.

Intels Marketing Vizepräsident Stu Pann bemängelt hierbei den zu kleinen Display der Mini-Notebooks. Netbooks seien nicht für den tagtäglichen Gebrauch geeignet, da sich im Akkubetrieb maximal eine Stunde damit arbeiten lässt. Auch hat sich Intel bei der potentiellen Zielgruppe von Netbook-Käufern mächtig verschätzt. Es wurde davon ausgegangen, das Netbooks hauptsächlich für Schwellenländer und Kinder interessant sind. Tatsächlich wurden Netbooks aber hauptsächlich in den Vereinigten Staaten und in Westeuropa verkauft. Intel will nun in Zukunft vornehmlich auf eine flachere Bauform und ein Größeres Display der Geräte setzen.

30.11.2008 | Autor: Jonas
Kategorien: Technik | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Gar nicht gewusst, bzw. dem soviel Aufmerksamkeit geschenkt, dass die Fahrt schon volle Kanne bei den ganzen netbooks angelaufen ist oder schon derweit rollt.

    Gruß
    Angela

  2. Der Hype um Netbooks wurde offensichtlich wirklich von allen unterschätzt. Aber dass man nun erst draufkommt, dass die Displays etwas größer sein dürften ist etwas lahm.
    Ich kann es wahrscheinlich nicht beurteilen, aber Netbooks dürften mal von der Größe und dem Preis her als besonders attraktiv gelten.
    Rechenleistung ist meiner Meinung heutzutage nicht mehr entscheidend – selbst simpelste Prozessoren bieten mehr als man braucht.Wer mehr will nimmt einen PC oder ein gutes Notebook.
    Und für das Netbook als “ZweitPC” wär vor allem Akkulaufzeit und Lesbarkeit (+ halbwegs ausreichend Tastatur) wirklich das Wichtigste.

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