Das amerikanische Unternehmen Forrester Research (betreibt u.a. Marktforschung) hat vor ein paar Tagen eine interessante Studie zum Thema “Corporate Blogging” herausgegeben. Die Studie lässt sich nach der kostenlosen Registrierung, hier herunterladen.

In dem achtseitigen .pdf Dokument wird ansehnlich dargestellt, welchen Informationsquellen Menschen am ehesten trauen und das Blogs, insbesondere Corporate Blogs (Firmen-Blogs) dabei ziemlich schlecht abschneiden. Befragt wurden aber nur US Amerikaner, wobei ich mir hier in Deutschland ein ähnliches Ergebnis der Umfrage vorstellen kann.

An erster Stelle rankt die Email einer Person, die man kennt. Natürlich vertraut man dieser Person am ehesten. Dicht gefolgt von Verbraucher Produkt-Bewertungen und Reviews. Diese Quelle verwende ich beispielsweise immer gerne, wenn ich vorhabe mir ein Produkt im Internet zu bestellen. Interessant wird es, wenn man sich die letzten Plätze genauer anschaut. Persönliche Blogs befinden sich dabei auf dem drittletzten Platz und sind sogar für Blogger nur eine mäßig vertrauensvolle Informationsquelle. Das der Begriff “Blog” den Befragten unbekannt war und deshalb als nicht vertrauenwürdig eingestuft wurde, gilt hier aber nicht als Ausrede, da alle Befragten jede Quelle nutzen bzw. mindestens kennen.

Auch wenn ich nicht damit gerechnet habe, das Blogs allgemein so schlecht abschneiden, geht es in dieser Studie in erster Linie um Corporate Blogs. Was machen also bloggende Firmen falsch?

Die meisten Firmenblogs dienen hauptsächlich der Selbstpromotion, was bei den Lesern nicht gerade für “trust” sorgt. Klar, Suchmaschinen mögen Blogs, aber wenn niemand den Blog liest und so kein Link auf den Blog gesetzt wird, hilft auch der schönste Blog mit den besten Produktpräsentationen nichts. Verursacht ein Blog hohe kosten sollte man es sich 2x überlegen Ihn weiter zu betreiben.

Wie andere Marketing Kanäle kann bloggen aber auch nützlich sein, vorrausgesetzt man macht es richtig.

  • Blogge nicht über deine Produkte, sondern für die Kunden!

Ein paar weitere Ratschläge für Firmenblogs lassen sich in der kleinen aber feinen Studie nachlesen.

Quelle: Webpronews.com






Ähnliche Beiträge: