Mit diesem Artikel möchte ich eine kleine Anleitung geben wie man durch die Auswertung der eigenen Follower über Twitter mehr Traffic und somit Leser bzw. Käufer erhält. Die Anleitung stammt ursprünglich von Jonny dem Blogger von BreakNeckBlogger.com der dieses Beitrag als Gastautor auf dem bufferapp.com Blog veröffentlichte. Grundsätzlich empfiehlt sich die Auswertung erst ab einer gewissen Zahl an Followern, alles andere bietet keine statistische Signifikanz für die Aktivität der Follower. Bei dem Vorgehen kommen zwei Anwendungen zum Einsatz:

Buffer ermöglicht es die eigenen Tweets an bestimmten Uhrzeiten zu veröffentlichen, hier lassen sich die Veröffentlichungen optional für jeden Wochentag separat anpassen (Premium). Ein Vorteil ist die Unterstützung von URL-Shortnern wie bit.ly oder j.mp, sowie die Erweiterungen für Browser und die integrierte Analytics-Funktion.

Tweriod, hiermit ist es möglich über die Timelines der Follower, deren Aktivität zu analysieren. Die Auswertung dauert ungefähr ein bis zwei Stunden. Den Bericht erhält man über Twitter als DM oder zusätzlich als Email. Für eine Premium-Auswertung zahlt man einmalig 2,5 $, was aber nicht wirklich notwendig ist und nur bei wirklich großen Follower-Zahlen meiner Meinung nach Sinn macht.

Ich habe die Auswertung und Einstellungen anhand meines Twitter Account An_alphablogger einmal durchgespielt und komme auf die folgenden Ergebnisse. Als erstes habe ich wie angesprochen die Auswertung über Tweriod durchgeführt und erhielt daraufhin die folgenden Auswertungen für Wochentage und Wochenenden:

Analyse der Follower Aktivität an Wochentagen

Analyse der Follower Aktivität an Wochenenden

Im weiteren Schritt habe ich die Einstellugen über Buffer vorgenommen und den Auswertungen von Tweriod angepasst, hierbei habe ich ungefähr die Werte ausgesucht die ca. um die Aktivitätsspitzen meiner Follower liegen.

Buffer Einstellungen

Bei der Auswertungen konnte ich Traffic-Zuwächse an Test-Tweets zu Youtube-Videos verzeichnen, um eine präzise Aussage treffen zu können, sollte jedoch der Testzeitraum länger sein und auch die vorhandenen Daten über die Klickraten der alten Tweets über einen aussagekräftigen Zeitraum bestehen. Für die zeitversetzten Tweets kann man nach den eigenen Präferenzen auch andere Tools verwenden, eine kleine Liste dazu findet man auf Dr.Web. Jonny spricht in seinem Beitrag noch ein 6:1 Verhältnis von informativen Tweets und eigenen Links an, welches durchaus zu empfehlen ist, netter Nebeneffekt für die Tweets mit Mehrwert ist die steigende Zahl der Follower ;-) Eine Ähnliche Auswertung könnte theoretisch auch mit Engagement Analytics von Socialbakers für Facebook durchgeführt werden, da hier auch Interaktionen nach Uhrzeiten ausgewertet werden können.

Für weitere Ergebnissberichte und Ideen zur Auswertung der Twitter-Follower oder anderweitige Optimierungen zur Erhöhung der Klickraten (Twitter-Traffic) freue ich mich sehr und wünsche viel Spaß beim Ausprobieren der Methode.

Bildmaterial: © Olaf Schneider / pixelio.de


 


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