von Andreas am 20.05.2008
Mit externer Grafikkarte zum Spielenotebook
Was man schon seit längerem von zahlreichen Soundkartenherstellern kennt, hält nun auch Einzug in die Grafikkartenbranche. Externe Grafikkarten sollen den PC- und vor allem den Notebookzubehörmarkt erobern, denn vor allem die zumeist spieleuntauglichen Laptops werden von der zusätzlichen Grafikrechenleistung profitieren.
Notebooks sind eigentlich nicht zum Spielen geeignet und die meisten Geräte sind mit sparsamen Prozessoren und Chipsätzen ausgestattet, welche keine spielefreundliche Rechen-und Grafikleistung hervorbringen können. Spezielle Gaming-Notebooks, die zwar die Rechenpower besitzen aber um ein vielfaches teurer als das Durchschnittslaptop sind, haben momentan mit einer geringen Akkuleistung und d
er verminderten Handlichkeit zu kämpfen. So ein Gamingnotebook wiegt schon einmal gut und gerne 3,5 bis 4kg. Die nun angepriesenen externen Grafiklösungen sollen sich dieser Problematik zuwenden und Abhilfe schaffen.
Laut Medienberichten wollen sowohl AMD/ATI, als auch die Notebookhersteller ASUS und Fujitsu-
Siemens externe Grafikkarten anbieten. Ein erstes Modell von Asus, die XG Station, welche schon auf zahlreichen IT-Messen zu bestaunen war, wird wohl als erstes Produkt dieser Art, den Nischenmarkt eröffnen.
Laut Konzernangaben soll die XG Station noch in diesem Quartal auf den Markt kommen. Im Inneren der kleinen schwarzen Grafikbox werkelt bis dato noch eine Nvidia GeForce 8600 GT Grafikkarte und versorgt
den geneigten Notebookspieler optional per Kabel mit mehr Spieleleistung.
Auch Fujitsu-Siemens arbeitet an einer externen Grafiklösung. Der Amilo GraphicsBooster soll aber nicht, wie bei Asus mit einer Nvidia-Karte daher kommen, sondern eine ATI Radeon beherbergen. Detaillierte Informationen zur Ausstattung des Fujitsu-Siemens-Produktes sind aber bisher nicht veröffentlicht.
Endlich mal wieder eine Produktinnovation, die ihren Namen verdient. Wieso sind die Hersteller denn nicht schon eher auf die Idee gekommen Grafikkarten, ähnlich wie Soundkarten, als externe Lösung anzubieten. Da wird der neue EEEPC 900 doch noch interessanter, wenn man diesen evtl. doch zu einem mobilen “Alleskönner” in Sachen Grafikanwendungen umrüsten kann. Fehlt nur noch der externe Arbeitsspeicher.
Quelle: Winfuture.de
Bildquelle: Asus.com (Produktinfo)





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