20.05.2008 | Autor: Andreas
Der neue EeePC 900 ist noch gar nicht auf dem deutschen Markt eingetroffen und dennoch rüstet sich die Konkurrenz zum “Marktkampf”. Medion, für viele ein Synonym diverser Billig-PCs und Notebooks, möchte noch dieses Jahr ein eigenes Notebook im Segment der Net- bzw. Subnotebooks platzieren und somit dem Asus EeePC als Konkurrent den Markt streitig machen.
Das bereits vorgestellte Subnotebook, trägt den Beinahmen “Akoya”, welchen Medion momentan sämtlichen PCs zuweist. Das Notebook soll eine Displaygröße von 10,2 Zoll mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln aufweisen und für ca. 399 Euro auf den Markt kommen. Bis dato unbekannt ist allerdings der zu verbauende Chip, aber Insider gehen davon aus, dass der Computerbauer Medion auf die Atomchips von Intel zurückgreifen wird.
Ab Werk käme das Akoya dann mit einem Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher und einer 80Gb großen Festplatte in die Läden, welche mit 5400 Umdrehungen pro Minute ihren Dienst verrichten soll. Auch die geplanten Anschlüsse entsprechen den momentanen marktüblichen Spezifikationen: USB 2.0 3x, 1 x 10/100-MBit-Ethernet, Je ein VGA und ein Kopfhöreraus- Mikrofoneingang. Zudem wird der 802.11n-WLAN Standard unterstützt. Ein Bluetooth Modul kann optional verbaut werden.
Auch in Sachen Farbwahl geht Medion bei diesem Subnotebook eher den konservativen Weg und lässt die Hardware optional unter einem schwarzen oder weißen Mantel ihre Arbeit verrichten. Lediglich die Klavierlackoptik, lässt das “Netbook” evtl. aus der Menge hervorstechen. Die Maße liegen mit 24,7 x 17,9 x 2,8 Zentimetern bei denen anderer ähnlicher Geräte und sind nur maginal größer als der ASUS EeePC.
In Sachen Betriebssystem vertraut Medion allerdings weiterhin nur auf Microsoft und wird das geplante Subnotebook nur mit Windows XP in der Home Version anbieten.
Es bleibt abzuwarten in wie weit Medion mit diesem produkt ein Stück vom stark wachsenden Netbookmarkt abbekommen wird. Allein die Maße und technischen Spezifikationen machen noch kein gutes Notebook aus. Die Verarbeitung, der Support und vor allem die Qualität müssen stimmen, damit der PC Hersteller ein wirkliches Konkurrenzprodukt gegen den EeePC aufstellen kann.
Quelle: Winfuture.de







Letzte Kommentare