von Andreas am 01.05.2008
PayPal-Pflicht für ebay auch in Deutschland
Nachdem nun unlängst bekannt wurde, dass innerhalb des australischen ebay-Portals, das Firmeneigene Bezahlsystem zur Pflicht der finanziellen Gebotsabwicklung wird, zieht nun auch der Deutsche Ableger der Auktionsplattform nach.
Ebay hat nun für einen Teil seiner deutschen Verkäufer eine PayPal-Pflicht angekündigt. Um dies zu bewerkstelligen führt ebay.de abgeänderte Nutzungsbedingungen ein, welche für die Nutzer einige unangenehme Nebenwirkungen nach sich ziehen können. (Beispielsweise dass schlechtere Abschneiden in den Suchergebnissen oder die Pflicht, den Bezahldienst PayPal zu verwenden.)
Laut den Ankündigungen seitens ebay müssen die Verkäufer in Zukunft einen gewissen Grad an Kriterien erfüllen um uneingeschränkt auf der Plattform handeln zu können. Für den Bewertungsmaßstab bezüglich dieser Kriterien legt ebay.de eine Bewertungsperiode von 30 Tagen zurecht, in welchen die Verkäufer keine negativen Bewertungen, betreffend nicht gelieferter Artikel etc., erhalten dürfen.
Auch neutrale Bewertungen oder schlechte Bewertungen von nur ein oder zwei Sternen sollen zu Einschränkungen führen.
Sollten einzelne Verkäufer über einen längeren Zeitraum nicht die von ebay vorgeschriebenen Kriterien erfüllen, so müssen die Onlinehändler mit einer Limitierung, in besonders schweren Fällen auch mit einer Suspendierung ihres Benutzerkontos rechnen. Das PayPal-Pflichtprogramm soll zum Schutz der Käufer bereits gegen Ende Mai in Kraft treten, so Sprecher von ebay.de
Quelle: zdnet.de





1 Kommentar
Hier gibt es einen Petition dagegen und der Paypalblog wurde ebenfalls ins Leben gerufen:
http://www.hornedsdungeon.org/?p=944