Abgetaucht mit dem SEO Diver

logo_seodiver

Das Review

Meine (so nicht geplante) SEO-Tool Testreihe möchte ich heute mit dem Tool SEO Diver abrunden. Der SEO Diver wurde von Uwe Tippmann, dem Geschäftsführer der Abakus Internet Marketing Agentur entwickelt und hilft Profi-SEOs und Webseitenbetreibern bei der SEO-Offpage Optimierung und Keyword Recherche. Abakus ist den meisten sicherlich durch das größte deutsche SEO Forum ein Begriff. Auch die SEO Agentur geniesst einen guten Ruf und so erwartet man ein TipTop Profi-Tool, dass sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken brauch. Leider habe ich vor diesem Test nur wenig vom SEO Diver gehört und gelesen. In einer Umfrage auf eisys Blog – „Welches SEO Tool benutzt du?“ –  landete der SEO Diver auf den hinteren Rängen. Mögliche Ursachen:  Das Tool wird entweder zu wenig beworben,  richtet sich wirklich nur an eingefleischte Profis, oder ist es schlicht und ergreifend eine schlechte Wahl. Letzteres kann ich nach meinem Test auf jeden Fall ausschliessen. 🙂

Der SEO Diver wurde in 3 Hauptbereiche (Analyse, Recherche und Links) und  jeweils weiteren Unterbreichen eingeteilt. Im folgenden Bericht gehe ich auf alle momentan verfügbaren Tools ein und ergänze ab und zu die Funktionsbeschreibung mit eigenen Erfahrungswerten. Viele Spass beim Lesen!

1. Analyse

1.1 Suchreichweite

seodiver suchreichweite

Unter dem Hauptmenupunkt „Analyse“ befindet sich das Dashboard von SEO Diver; oder auch die erste Anlaufstelle, wenn man sich einen umfassenden Überblick verschaffen möchte. Die Suchreichweite (1) zeigt die Performance einer Seite in den SERPS an. In der Suchreichweite sind die Impressions je nachdem auf welcher Position in den Suchergebnissen die Rankings vom SEO Diver User-Panel gesehen wurden bewertet – je weiter oben, desto mehr Punkte. Diese Kurve ist die aussagekräftigste und daher auch die Standardkurve im SEO Diver. Darunter werden bis zu 5 Traffic-Spitzen (2) mit Datum angezeigt. Klickt man auf einen der Balken erhält man weitere Infos, um z. B. erkennen zu können, wie die Traffic-Spitzen entstanden sind. Nebenan werden die vom SEO Diver als optimierungswürdig eingestuften Keywords und die „Top Shaker“ (3), also Keywords mit den höchsten Rankingsprügen, aufgelistet. Weiter unten (4) erhält man Details zur Domain (Alter, Server-IP, Server- Standort, etc.) und einige wissenswerte Infos zu vorhandenen Backlinks (IP Verteilung, Server Standorte, häufigste Linkziele, etc.).

1.2 Suchwahrnehmung

Die Suchwahrnehmung liefert ähnliche Werte wie die Suchreichweite, wertet aber nicht die Positionen in den SERPS aus, sondern nur die reinen, vom SEO Diver beobachteten, Impressionen. Die Grafik kann auch Aufschluss über kommende Suchtrends liefern.

1.3 Statische Sichtbarkeit

Hier lassen sich die Rankings und Positionsverschiebungen zu vordefinierter Keyword-Sets vergleichen und analysieren. Die Statische Sichtbarkeit bewertet auf theoretischer Basis die Rankings einer Website. Je wichtiger die einzelnen Keywords und je weiter oben eine Website dafür rankt, desto mehr Punkte erhält sie. (Am ehesten zu vergleichen mit dem  „Sichtbarkeitsindex“ bzw. dem „Online Value Index – OVI“).

1.4 Keyword Ranking

keyword-rankings

Eine Übersicht und weitere Infos zu Keywords,  für die eine Domain bei Google rankt, findet man hier. Praxistest: Wie unschwer zu erkennen ist, geht es für yigg.de seit längerem steil bergab. Die Keywords Rankings  in der SERPS haben seit dem letzten Sommer um ca. die Hälfte abgenommen. Ein bekanntes DC Problem vieler Newsportale.

1.5 Keyword Monitor

Mit dem Keywordmonitor können 3 Domains auf tägliche Rankingänderungen von vorher festgelegten Keywords überwacht werden.

2. Recherche

2.1 InLinks

Unter dem Punkt InLinks lassen sich Linktauschseiten ausfindig machen. Man gibt ein Keyword ein und erhält ein Liste mit Webseiten, die in irgendeiner Weise mit dem Keyword in Verbindung stehen. Die Sortierung kann nach Relvanz und Alter der Seite erfolgen. Praxistest: Für die Keyword-Kombi  „Playstation 3 Games“ wurde mir eine Liste mit 1000 Webseiten ausgespuckt, auf der durchaus potentielle Linktauschpartner dabei waren.

2.2 Keyword Recherche

Ein mächtiges Tool mit einer Datenbasis von ca. 38 Millionen (de) Keywords und eines der wichtigsten überhaupt in diesem Paket, ist die Keyword Recherche. Zur Funktionserklärung lasse ich am besten das Video der Entwickler sprechen, um nicht den Rahmen dieses Artikels zu sprengen ;-).

2.3 Keyword Trends

Aktuelle Suchtrends, sortiert nach der prozentualen Steigerung des Suchvolumens, liefert der Menupunkt Keyword Trends. Wer wissen will, wonach die Menschen bei Google suchen, der sollte hier reinschauen. Die Auswertung kann tagesaktuell erfolgen, oder sich auf die letzten 7 Tage erweitern lassen. Nützlich fürs Brainstorming und zur Nischenfindung. P.S. Das Tool lässt sich kostenlos nutzen, ohne ein Paket gebucht zu haben. Eine einfache Registrierung genügt!

2.4 SearchOnIP

Wie unter dem Punkt InLinks lassen sich hiermit in erster Linie Linktauschseiten ermitteln. Das besondere an SearchOnIP ist, dass die Auswertung auf ausgewählte IP-Ranges eines Domainnamens basieren. Die Liste zeigt auf derselben Klasse liegenden URLs zu dem eingegebenen Keyword an. Für SEO-PROs ;-).

3. Links

3.1 BackFront

Mit dem BackFront Tool bringt man Startseitenlinks bzw. Links die von einem Index Dokument gesetzt wurden, in Erfahrung. Mit der so gewonnenen Erkentniss können unnatürliche Backlinkstrukturen erkannt werden.

3.2. Backlink Trust Points

Bei den Backlink Trust Points handelt es sich um eine Liste von URLs  (bis zur 3. Ebene!),  die auf die eingegebene Seite verlinken. Die Sortierung erfolgt nach Wichtigkeit, und Linkebene, wie z.B. Trust und thematische Relevanz. Praxistest: Wieder eine Profi-Funktion, wo der Nutzen für mich eher Fraglich ist. Trotzdem schön anzusehen, welche Seiten so alles nicht direkt auf die eigene Seite verlinken, sondern auf die Seite, die einen verlinkt. Kapiert? 🙂

3.3 Backlink Verification

backlink varificationHier lassen sich csv Datein aus den Webmastertools oder auch Yahoo Siteexplorer Daten einlesen und für eine bessere Übersicht durch SEO Diver verfeiner und mit weiteren Infos anreichern. Praxistest: Das importieren einer csv Datei aus den Webmastertools hat problemlos funktioniert. Falls einige Datensätze nicht ergänzt wurden, rät der SEO Diver es nach 24 Stunden noch einmal zu probieren, da die Daten kontinuierlich angeglichen werden.

3.4 Hub Finder

Das Tool für Profi-Linkbuilder. Der Hub Finder analysiert bis zu 5 Webseiten gleichzeitig und gibt gemeinsame Linkquellen / Hubs  aus. Man erkennt leichter die Netzwerke der Mitbewerber und kann sich interessante Linkquellen herauspicken.

3.5 Link Redirect

Link Redirect hilft bei der Backlink Recherche  und zeigt typische 301 oder 302 Backlinks an. Dient hauptsächlich zur Erkennung von unnatürlich Linkstrukturen der untersuchten Domain.

3.6 LinkCheck

Ein klassischer Backlinkchecker auf der Basis von Yahoo! Daten. Die Suche lässt sich ausserdem durch verschiedene Optionen verfeinern.

backlinkcheck_seodiver

3.7. Web Authorities

Ein weiteres Tool um Linkpartner ausfindig zu machen. Web Authorities ist für das Finden von hochwertigen Linkpartnern geignet und zeigt nach Eingabe eines Keywords, eine Auswahl an passenden Autoritäten (also bekannte, starke Seiten mit viel Trust > z.B. Wikipedia) an. Danach ergänzt man die Liste man eigenen Authority Seiten oder löscht unerwünschte heraus. Im nächsten Schritt wählt man eine TLD,  welche die Webauthoritäten haben sollen, die man finden möchte und erhält daraufhin mit etwas Glück einige Linktauschperlen, die von großen Seiten aus verlinkt wurden und so eine Top Adresse für Backlinks dastellen.

Fazit

Wow, der SEO Diver ist ein wirklich umfangreiches SEO-Profi-Tool, mit der Betonung auf „Profi„! Anfänger werden wohl erstmal vom Funktionsumfang erschlagen und können ohne Einarbeitung mit einigen Optionen nicht viel Anfangen. Aber das ist auch nicht die Zielgruppe des SEO Divers. Das Tool richtet sich klar an Hauptberufliche SEOs, Agenturen und Web-Unternehmen. Als kleiner Webworker ist mir das Tool schon fast „too-much„, aber das noch im positiven Sinne, denn hätte ich mich nicht für das  XOVI Tool entschieden, würde ich es mir jetzt 2x überlegen. Der SEO Diver kostet in der Basisversion für den deutschen Suchmarkt und bei einer Vetragslaufzeit von 12 Monaten auch nicht mehr (99,-EUR + MwSt.), geht aber bei den Punkten Domainanalyse, Keywordrecherche und (Back-)Links sehr viel tiefer ins Detail. Zusätzlich können bis zu 8 verschieden Suchmärkte (de, us, uk, at, ch, fr, es und it) gebucht werden, was sonst kein anderes deutsches Tool bietet. Wem also Sistrix immernoch zu teuer ist und die eierlegende Wollmilchsau XOVI zu allgemein gehalten, der erhält mit dem SEO Diver ein echtes Profitool zum Schnäppchenpreis.

Gewinnspiel: Twittern und 30-Tage antesten!

Unter allen Lesern, die diesen Artikel über Twitter (bis morgen Abend) weiterempfehlen oder retweeten, verlose ich eine  vollfunktionsfähige 30-Tage-Testlizenz, die mir freundlicherweise von meinem netten SEO Diver Ansprechpartner Marcus zur Verfügung gestellt wurde. Wer also mal reinschauen möchte gewinnt mit etwas Glück einen tiefen Einblick in ein wirklich gutes SEO Tool!

21 Kommentare

  1. Marcus Pentzek Januar 31, 2011 4:30 pm 

    Hallo Jonas, vielen Dank für Deine tolle Review des SEO DIVERs. Ein wenig verwirrend wird sicher der Unterschied zwischen Suchreichweite, Suchwahrnehmung und Statischer Sichtbarkeit sein. So schreibst Du beispielsweise, dass die Suchreichweite in anderen SEO Tools mit dem „Sichtbarkeitsindex“ verglichen werden kann. Dem ist aber nicht so. Suchreichweite und Suchwahrnehmung stellen einen absolut uniquen Wert dar, der von einem neutralen Userpanel erhoben wird. Wer einen Wert wie den Sichtbarkeitsindex von Sistrix (Bewertung der Wesbite mittels Rankings auf Basis eines festen Keywordsets) im SEO DIVER sucht wird unter dem Tool „Statische Sichtbarkeit“ fündig.

    Das Tool Web-Authorities hast Du glaube ich auf halbem Weg abgebrochen, wenn ich Deine Beschreibung richtig verstanden habe: Nachdem das Tool gut rankende Seiten zu Deinem Keyword ausgespuckt hat kannst Du gezielt nach Web-Autoritäten suchen lassen – darunter vesrtehen wir Seiten, die gemeinsam von diesen rankenden Seiten angelinkt werden, die also von den gut rankenden Seiten ihrerseits referenziert werden. Da kann natürlich auch mal ne Wikipedia dabei sein – aber eben auch oft ein paar überraschende Seiten von denen man eben doch einen schönen Authority-Backlink ergattern könnte.

    Interessant für Deine Leser ist sicherlich auch, dass das Tool „Keyword Trends“, dass Du zum Finden von Nischen empfiehlst, auch nicht zahlenden Usern zur Verfügung steht. Einfach registrieren und nutzen 😉

  2. Jonas Januar 31, 2011 10:26 pm 

    Hallo Marcus,

    du hattest mir ja deine Hilfe angeboten, aber ich dachte das bekomme ich auch alleine hin, naja, so kann sich ein SEO-Laie täuschen 😉 Ich habe den Artikel jetzt korrigiert und fehlende Infos hinzugefügt. Wenns noch etwas zu bemängeln gibt, einfach melden 🙂

  3. Carsten Februar 3, 2011 7:17 pm 

    Extremly ausführlich dein Artikel. Als Hobbyseoist werde ich mir das mal genauer ansehen. Es gibt ja eine Hülle von „Tools“ nur das bzw. die richtigen zu finden ist nicht immer ganz einfach. Derzeit überprüfe ich ja alles per Hand 😛
    Gruß Carsten

  4. Jonas Februar 4, 2011 1:08 pm 

    per Hand dauert mir das alles zu lange 😉 ..Schau dir einfach alle Tools genauer an und entscheide dann danach, was dir wirklich wichtig ist, denn fast jedes Tool hat irgendwo seine Daseinsberechtigung 🙂

  5. Michael Februar 5, 2011 10:45 am 

    Hallo Jonas,

    Auslosung erfolgreich abgeschlossen? 🙂

  6. Michael Februar 5, 2011 1:13 pm 

    Hallo Jonas, danke, hatte den Tweet nicht mitbekommen, sorry. 🙁
    Wollte Dir nichts unterstellen, nur manchmal kommt man über sowas hinweg.

  7. Jonas Februar 5, 2011 1:22 pm 

    keine Sorge, so leicht lasse ich mir nichts unterstellen 😉 Werde beim nächsten mal die Info hier im Blog zu posten, ist ja auch wirklich übersichtlicher..

  8. Michael Februar 5, 2011 1:32 pm 

    Jepp, denn hier schaut man vorbei, um zu wissen, wer gewonnen hat. 🙂
    Reicht ja, wenn Du es twitterst und dann den Permalink zum Tweet in die Kommentare packst wie eben für mich. 🙂

    Danke nochmal und ein schönes Wochenende

  9. Ralf Februar 8, 2011 11:34 am 

    Ich finde SEO Diver sehr nützlich und nutze ähnliche Tools schon länger, warum auch nicht? Schaden kann es ja nicht.

  10. Lunkejung Februar 10, 2011 12:27 pm 

    Erstmal großes Lob an dich dafür, dass du dir so viel mühe gemacht hast, dieses Tool so umfangreich zu testen und darüber einen Bericht zu schreiben. Also *thumbs up*.

    Ich habe bisher immer Google Analytics verwendet, aber einmal etwas mehr über den Tellerrand hinaus zuschauen, kann überlicherweise ja nicht schaden.

    Der Artikel an sich wurde in einem sehr angenehm zu lesendem Deutsch verfasst. Weiter so!

  11. anfi Februar 12, 2011 11:55 pm 

    Besteht denn nicht ein gewisser Interessentskonflikt, wenn ein Tool von einer SEO/SEM-Agentur kommt? Als SEO hätte ich Angst, daß die Software „nach Hause funkt“, wer meine Kunden sind und wo bei deren HP optimierungspotential besteht.

    Ich will Abakus nichts unterstellen, aber auf Basis solcher Daten, kann man sicherlich leicht Kunden abwerben.

  12. Andreas Februar 14, 2011 8:50 am 

    @anfi … im ersten Moment würde ich Dir Recht geben, allerdings wenn man näher drüber nachdenkt merkt man wie absurd dieser Gedanke ist: wenn die jeden Monat mehrfach die Rankings von ein paar hundert Tausend Keywords bei Google abfragen, dann merken die auch so welche Domains schlecht ranken und Optimierungspotenzial haben. Da brauchen die keine „Tipps“ welche Domains es noch nötig hätten 😀

  13. Jonas Februar 14, 2011 9:51 am 

    @Lunkejung
    danke für das nette Feedback 🙂 Mit Analytics lässt sich der SEO Diver natürlich nicht vergleichen, alleine schon, weil du auch fremde Domains analysieren kannst.

    @anfi Theoretisch möglich, aber aus diversen Gründen eher unwahrscheinlich. (Aufwand der Auswertung, etc.)

  14. Willi Oktober 28, 2011 2:22 pm 

    Eigentlich für Analyse reicht es seo quake free und alexa
    oder site: www. eingeben oder link: www. was braucht man noch für SEO für Google?

  15. Jonas Oktober 30, 2011 9:47 am 

    wenn ich mir deine Webseite so anschaue solltest du das eigentlich wissen 😉

  16. Nils August 4, 2012 10:16 am 

    Der Willi …… köstlich 🙂
    Seodiver ist sicherlich ganz gut, aber irgendwie ist das so wie bei einem Auto mit vielen tollen Funktionen welches man aber trotzdem nicht fahren möchte, einfach nicht sympathisch irgendwie.
    Vielleicht liegt es aber einfach auch nur daran dass sie kein gutes Marketing machen oder das Tool nicht so einfach zu bedienen ist wie Sistrix oder Xovi.

  17. Rondo August 6, 2012 8:47 am 

    @Willi: wenn Du Deine Seite so analysierst ist klar, dass das nix wird. 🙂
    @Nils: wenn man drin sitzt weiss man, wieso es gut ist. 😉
    Schon alleine der Linkcheck ist Gold wert … also der Export.
    Welcher deutsche Toolanbieter hat denn, außer U. Tippmann, bei einer Suchmaschine gearbeitet?

  18. Manfred März 16, 2013 9:23 am 

    Willi, wenn dann doch bitte die Webmastertools oder so nennen 🙂

    Ich glaube nicht dass Seodiver wenig Erfolg hat weil sie weniger Marketing als Sistrix oder Xovi machen. Das Tool ist ja an sich ein sehr gutes Tool.

    Der Hauptgrund liegt meiner Meinung nach darin, dass die Software sehr „seo-profi-afin“ programmiert wurde und viel zu kompliziert ist. Die vielen Technik-Schnick-Schnacks sind ja schön und gut, aber braucht man das alles auch genau so? Die meisten Nutzer einer Software nutzen in der Regel nur wenige Prozente der Software und gehen eben nicht in die tiefsten Ebenen.

    Sistrix löst das sehr gut, allerdings mit 500, bzw. 400 Euro für alle Tools dann auch wieder nur für den Vollprofi interessant.

    Xovi mit 99 Euro als Allinkl.-Lösung mit immer neuen Features wie der WDF * IDF Geschichte, dem coolen Social Media Bereich – was immer mehr zum Thema wird – sind da eben einfach viel angenehmer und sprechen sicherlich mehr Interessenten an.

    Dazu darf man nicht vergessen dass Toolanbieter wie Seolytics auch schon kostenfreie Versionen anbieten, zwar nur für eine Domain, trotzdem attraktiv.

    Alles in allem denke ich nicht dass neue Anbieter noch eine Chance haben werden sich da einen Stück vom Kuchen abzuschneiden, da die bekanntesten 4 Anbieter (Searchmetrics, Seolytics, Sistrix & Xovi) einfach viel zu schnell weiterentwickeln und immer mehr Daten sammeln. Das kann ein Neuling wahrscheinlich selbst mit 15 Programmierern nicht einholen, weil diese Anbieter täglich neue Datensätze sammeln und somit so gut wie uneinholbar sind.

Schreibe einen Kommentar