Suchmaschinen - Bild bei dANCE-pHOTOS.deJeder möchte, wenn man ehrlich ist, die eigene Webseite möglichst schnell und effektiv optimieren, so dass diese eine recht hohe Suchmaschinenplatzierung erhält. Zahlreiche SEO-Mechanismen sorgen anhand gezielter Eingriffe in die Webseite und deren Content für die Verwirklichung des gewünschten Ziels.
Um einige gute SERPS (Suchmaschinenplatzierungen) zu erreichen bedienen sich jedoch Hobbyseos hin und wieder Mechanismen, die von den einzelnen Suchmaschinen, allen voran natürlich Google, nicht toleriert werden.
Diese unsauberen “Seotricks” werden von den Suchmaschinen als nicht konforme Manipulation einer Webseite angesehen und können dazu führen, dass die Seite im schlimmsten Fall für eine gewisse Zeit aus dem Index fliegt. Und nichts ist schlimmer für einen Webseitenadmin, wenn die eigene Seite nicht mehr von den Usern per Google gefunden werden kann. Dann ist das Geschrei groß und die wettbewerbsverzerrenden Manipulationen müssen rückgängig gemacht werden.

Was sind jedoch die absoluten “No goes” der Suchmaschinenoptimierung? Was darf ich auf keinen Fall tun, wenn ich nicht möchte, dass Google mich in die “Sandbox” (Aufenthaltsort nicht indexierter Seiten bei Google) verfrachtet?
Im Folgenden wird euch eine kleine Zusammenstellung über meines erachstens unseriöse SEOmechanismen aufgelistet, welche von Google abgestraft werden.

1. Keywordwiederholungen im Seitentitel oder Wiederholungen dieser in der Meta-Keywords im HTML-Header

2. Keywordansammlungen in HTML-Kommentaren

3. Optisch versteckte Textelemente, welche nur für Suchmaschinen Bots (Crawler) ersichtlich sind. Beispiel: Weißer Text auf weißem Hintergrund

4. Keywordansammlungen in Alternativtexten von Bilddateien

5. Unterbringen versteckter Hyperlinks

6. Cloaking bzw. das Verwenden von Weiterleitungen , welche den Suchmaschinen andere Inhalte als den Lesern anzeigen.

7. Anbringung von Doorwaypages. Darunter verstaht man eine Weiterleitung/Umleitung durch sog. Brückenseiten. (BMW wurde dafür aus dem Google-Index geworfen)

Die obige Auswahl stellt nur einen kleinen Bruchteil “unsauberer” Seomechanismen dar, welche, wenn überhaupt, einen kurzfristigen Erfolg in Sachen Suchmaschinenoptimierung versprechen. Zudem sind diese auch den Suchmaschinenbetreibern bekannt und es muss, wie zuvor erwähnt wurde, mit Sanktionen einzelner Suchmaschinenbetreiber gerechnet werden.
Man sollte lieber auf eine langfristige Seostrategie setzen und sich auf jedenfall mit kompetenten Fachleuten über die angestrebten Ziele austauschen, um ein böses Erwachen in der “Sandbox” zu verhindern. Nicht immer ist ein kostenpflichtiger Seoberater von Nöten, vor allem nicht wenn es um den eigenen Blog geht, aber man muss sich doch schon etwas mit der Materie auseinandersetzen, will man nicht das Gegenteilige erreichen.

Hilfreiche Informationen findet ihr in zahlreichen Foren und Blogs. Hier auch noch eine kleine Linkauswahl zum Thema SEO:

Abakus-Forum

SEO-United-Blog

Seonauten

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