von Jonas am 22.10.2008
Sind Blogs altmodisch? Wired.com sagt ja!
“Denkst du gerade darüber nach, mit dem bloggen zu beginnen? Lass es besser sein. Besitzt du bereits einen Blog, dann wird es Zeit den Stecker zu ziehen.“
Das wird zumindest in einem heiß diskutierten Artikel auf Wired.com behauptet. Paul Boutin erklärt in seinem Artikel auch, wie er zu dieser Annahme kommt.
Blogs sind nicht mehr das, was sie einmal waren.
Paul Boutin schreibt in seinem Artikel das sich Blogs wie “2004″ anfühlen. Sie sind einfach veraltet. Heutzutage gibt es Youtube, Flickr, Twitter, Facebook und noch einige anderen Möglichkeiten sich viel unkomplizierter und flotter auszudrücken und zu präsentieren. Damals war es noch anders. Blogs waren neu. Blogs hatten etwas viel persönlicheres und (frei übersetzt) waren: “eine Frischwasser-Oase der geselligen Selbsdarstellung und cleveren Ideen.”
Heute werden wir täglich mit einer Masse von neuen Blogs überspült. Vielen davon werden kaum beachtet und gehen in der Masse unter. Wenn Ihr euch einmal die Technorati Top 100 anschaut findet man auf den ersten Plätzen fast nur noch Pro-Blogs. Diese Blogs werden größtenteils von einem bezahlten Team betreut und kommen so teilweise auf 30 Posts am Tag. Wie soll da ein stand-alone Blogger noch Beachtung finden?
Bezogen auf die deutsche Szene sieht es hier natürlich noch etwas anders aus. Blogs haben sich hier noch nicht so eingebürgert wie in den USA und sind immernoch auf dem Vormarsch. Vielleicht können wir uns die Frage, ob Blogs altmodisch sind in vier Jahren stellen, aber bis dahin ist es zum Glück noch etwas hin








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