Social SEO: Social Signals mit Socialyser analysieren

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Mit dem Tool Socialyser.de können Websites auf ihre „Social Resonanz“ untersucht werden, also darauf, wie oft sie geliked, getweetet oder bei Google+ markiert worden sind. Damit analysiert das Tool aus Deutschland die Social Signals aus den drei wichtigsten sozialen Netzwerken. Wofür Likes und Co wichtig sein sollen? Natürlich für ein gutes Ranking bei Google!

Seit dem Erfolg der sozialen Netzwerke arbeitet Google (und auch seine Konkurrenten, wie etwa Bing) verstärkt an eine Integration der sozialen Netzwerke in die Suche und in den Suchalgorithmus. Wer heute also ganz oben bei den Suchergebnissen stehen möchte, muss sich über dieses Thema Gedanken machen. Socialyser.de kann dabei helfen, den Erfolg der Maßnahmen zu überwachen und zu verfeinern. Im Folgenden möchte ich das kostenlose Online-Tool kurz vorstellen.

Was kann Socialyser?

Vor einiger Zeit bin ich auf Socialyser aufmerksam geworden und habe es sogleich getestet. Das lag vor allem daran, dass Socialyser kostenlos ist und auch keine Registrierung – sei es durch E-Mail-Adresse oder durch Facebook Authentifizierung – verlangt.

Man kann entweder eine einzige URL mit bis zu 1.000 Unterseiten analysieren lassen oder aber man vergleicht bis zu 10 Domains miteinander. Ersteres ist es äußerst praktisch für eine detailliertere Analyse der eigenen Website. So kann zum Beispiel untersucht werden, welche Artikel am erfolgreichsten sind oder welche Artikel (noch) gar keine Resonanz hervorgerufen haben. Der Vergleich kann interessant werden, wenn man einen genaueren Blick auf die Konkurrenz werfen will.

In kurzer Zeit erscheint dann eine übersichtlich gegliederte Tabelle mit den einzelnen URLs (Artikeln) und den dazugehörigen Werten. So ist mit der sortierbaren Tabelle schnell abzulesen, welche Artikel auf Google+ besonders erfolgreich waren, welche Artikel „gefloppt“ sind und welche sozialen Netzwerke durchgehend am stärksten zum Teilen der Artikel genutzt werden.

Anschließend gibt es noch eine kurze Zusammenfassung sowie die Möglichkeit die Ergebnisse als PDF- oder CSV-Datei auf seinem eigenen Computer zu speichern. Ein Speichern bei Socialyser selbst ist – wohl aufgrund des fehlenden LogIns – nicht möglich.

Zusammenfassend lassen sich also einige positive und negative (noch ausbaufähige) Aspekte nennen:

  • Kostenlos und ohne Anmeldung
  • 1 Domain oder bis zu 10 Domains im Vergleich analysieren
  • Facebook-, Twitter- und Google+-Ergebnisse werden mit einbezogen
  • Export als PDF- oder CSV-Datei
  • Kein Speichern von Ergebnissen online und kein Vergleich möglich

Insgesamt ist Socialyser also ein gutes Tools zur schnellen und unkomplizierten Analyse der Social Signals. Gleichwohl gibt es an einigen Stellen noch Erweiterungsmöglichkeiten, die die Entwickler vielleicht aufgreifen werden. Persönlich würde ich es gut finden, wenn man die Artikel (gefundenen URLs) nach der einzelnen Anzahl an Signalen sortieren kann. Dies ist zwar über den Export möglich, würde sich aber online auch gut machen.

Dass Social Signals in Zukunft zu den bedeutendsten Rankingfaktoren zählen werden, ist mehr als wahrscheinlich. Searchmetrics.com hat mit dem Whitepaper zu SEO-Rankingfaktoren in Deutschland bereits angdeutet, wohin die Richtung geht: „Social Signals sind angekommen“.

9 Kommentare

  1. Freundin Dezember 13, 2012 10:05 am 

    Hallo Simon,
    Ansich find ich socialyser ganz gut, zumindest „die Idee“ die dahinter steckt. Allerdings würde mich Interessieren ab wann Google+, twitter usw für mich relevant werden um im Googleranking mitzumischen.
    Danke für diesen tollen Artikel.
    Gruß

  2. Ronny Dezember 19, 2012 11:30 am 

    Hallo Simon,
    habe die gleiche Frage wie meine Vorschreiberin. Welche Normwerte gibt es da bzw. gibt es die überhaupt schon?
    Werde mich auf jeden Fall mal intensiver mit dem Socialyser beschäftigen.
    Grüße Ronny

  3. Azubi Dezember 26, 2012 10:46 am 

    Interessantes Tool – Insbesondere der Vergleich mit den Konkurrenzseiten ist hilfreich… Wer es noch nicht kennt: „Social mention“ ist auch ein ganz nettes Werkzeug aus dieser Ecke 😉

  4. Andreas Januar 17, 2013 8:40 am 

    Ganz sicher eine praktische Angelegenheit. Danke für den Tipp. Vor allem Agenturen und freiberufliche Social-Media-Manager dürften sich für Socializer interessieren, weil sie ihren Kunden damit schwarz auf weiss Erfolgsergebnisse liefern können. Im Übrigen sind positive soziale Signale ja nicht nur für das Ranking der Zielseite wichtig, sondern auch für den Traffic an sich. Wenn ein Online-Shop auf Facebook aktiv ist und dort viele positive Bewertungen bekommt, wird ein gewisser Teil der Fans auch zum Shop gehen und dort kaufen, mindestens aber die SEO-Kennzahlen verbessern.

  5. Simon Januar 29, 2013 2:58 am 

    Generell denke ich gehören „Social Signals“ zum gesunden Mix dazu und machen sich auch bei den Rankings bemerkbar. Ich habe vor einigen Wochen auf einem kleinen Affiliate-Projekt mit gutem Content und Rankings mein Google-Plus Profil gewechselt. Nachdem mein Profil entfernt hatte, habe ich einen Einbruch in den Rankings erlebt.

    Leider habe ich dazu keine aussagekräftigen Daten, ansonsten hätte ich dies in einem Artikel hier aufbereitet und mit euch geteilt.

  6. Nasenfahrrad24 März 21, 2013 9:53 pm 

    Danke für den Tipp! Find ich sehr interessant. Werde Socialyser gleich mal ausprobieren und meine Domain checken. Vor allem die Möglichkeit auch die Unterseiten checken zu lassen finde ich interessant!

  7. Henry April 1, 2013 6:56 pm 

    Aussagekräftig ist das aber doch nur, wenn ich unmittelbar die Konkurrenzseiten dazu nehme, oder?? Danke aber auf jeden Fall für den tollen Beitrag!

  8. nasenfahrrad24 August 15, 2013 8:07 pm 

    Also so wirklichen Sinn und Nutzen habe ich aus diesem Tool noch nicht ziehen können. Im Prinzip können das x andere Tools auch und diese liefern zusätzlich dann noch ganz andere Infos.
    Trotzdem nochmals danke!

  9. Andy Juli 10, 2015 2:43 pm 

    Verwendet Google eigentlich noch den Page Range ?

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