GeldHeute möchte ich mit der Serie “Verdienstmöglichkeiten im Web 2.0″ weitermachen und euch hiermit den zweiten Teil der kleinen Serie rund um die Verdienstchancen im Internet präsentieren. Im Internet werden genügend Möglichkeiten um Geld zu verdienen angepriesen, doch welche sind seriös und welche sind rentabel? Im Folgenden möchte ich euch eine interessante Zusammenstellung solcher Projekte aufzeigen.

Mit Studienmitschriften Geld verdienen

Die folgenden Seiten richten sich an mittellose Studenten, die dank solcher Portale ihre Studienmitschriften und Notizen zu den verschiedenen Vorlesungen veröffentlichen und damit auch noch Geld verdienen können. Das Konzept ist relativ einfach, man schreibt Übungen oder eine Zusammenfassung des jeweiligen Themas einer Vorlesung mit, dann veröffentlicht man seine Mitschriften auf unidog.de oder hausarbeiten.de und kann pro Download Geld verdienen. Die Idee finde ich persönlich genial da man als Studenten meistens klausurrelevante Themen selbst zusammenfasst, somit kann man quasi simultan zum Lernen auch noch etwas Geld dazuverdienen. Leider konnte ich auf unidog.de keine genaue Erläuterung über die Auszahlung bzw. die exakte Verdienstmöglichkeiten finden. Wenn euch das Projekt zusagt und ihr selbst regelmäßig fleißig zuhause oder während der Vorlesung eure Mitschriften erstellt dann kann eine kostenlose Mitgliedschaft nicht schaden. Für Studenten die gerade ein Auslandssemester absolvieren gibt es diese Dienste auch in englischer Sprache unter scriblnotes.com und noteshuffle.com

Geld als Autor verdienen

Die nächste Verdienstmöglichkeit mag im ersten Moment der Studienmitschrift sehr nahe kommen, doch es dreht sich um ein anderes Gebiet, hier können Hobbyautoren ihre eigenen Werke veröffentlichen und dabei Geld verdienen. Die Beliebtheit solcher Autoren-Communities steigt, so ist es kaum verwunderlich, dass solche Seiten an deren Anzahl und Vielfalt zunehmen. Es gibt verschiedene Konzepte solcher Autoren-Netzwerken, einige ermöglichen es Texte, Bilder und Videos zu veröffentlichen wobei einige ausschließlich die Möglichkeit bieten eigene Artikel zu veröffentlichen. Auch die Art der Vergütung kann variieren, bei manchen Projekten wird der Autor an den geschalteten Werbeeinbledungen beteiligt, manche vergüten die Werke der Autoren mit einem bestimmten Betrag. Vorreiter unter den deutschsprachigen Autoren-Communities sind textbroker.de und typeer.de das englischsprachige Pendant wäre helium.com

Geld mit Bildern verdienen

Für manche Leser ist diese Verdienstmöglichkeit vielleicht ein alter Hut, da es wahrscheinlich zu einer der ersten Verdienstmöglichkeiten im Web zählt, doch meines Erachtens ist diese Möglichkeit sich nebenbei Geld zu verdienen erwähnenswert. Der Verkauf ist generell sehr einfach, jedoch ist es mir schon oft passiert, dass meine Bilder wegen der zu schlechten Qualität nicht zum Verkauf genehmigt wurden. Wer jedoch leidenschaftlicher Hobbyfotograf oder vielleicht sogar von Beruf Fotograf ist der sollte sich solche Seiten wie Fotolia.de oder istockphoto.com etwas genauer anschauen. Die Preise für die eigenen Digitalbilder kann man bei solchen Fotoportalen meist selbst festlegen, die Plattformen bekommen vom Erlös meist einen kleinen Anteil an Provisionen. Die Portale bieten seit geraumer Zeit auch den Verkauf von Videos und Vektorgrafiken an, bei istockphoto.com ist es zudem noch möglich Flash- und Audiodateien anzubieten.

Eine kleine Zusammenfassung zum Verkauf auf Fotolia.de bietet schumpelick.net

Trinkgeld für Webseiten-Betreiber

Zum Schluss noch eine etwas außergewöhnliche Verdienstmöglichkeit, mit der es als Blogger oder Webseiten-Betreiber möglich ist von den Lesern ein Trinkgeld für den guten oder informativen Content zu bekommen. Der englischsprachige Dienst tipit.to ermöglicht die Einbindung eines Buttons, der es für Besucher ermöglicht etwas zu spenden. Die Idee ist zwar nicht neu zumal es schon lange von PayPal die Spendebuttons gibt, die häufig auf Seiten von Freeware-Projekten zu sehen sind, aber die Aufmachung des gesamten Projektes rund um TipiT ist einfach nur gut gelungen.

Für weitere Informationen rund um das “Geld verdienen” im Web 2.0, kann ich jedem nur das Buch von Vladimir Simovic (perun.net) empfehlen:

Twitter Button from twitbuttons.com

Bildquelle: Claudia Hautumm/Claudia35 @pixelio.de

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