Ahhh Supergau! Mein Theme verträgt sich nicht mit WordPress 3.0!

DatenbankDiese und andere Horrormeldungen haben dazu geführt, dass ich meine WordPress Installation in den nächsten Wochen komplett überarbeiten werde. Das Theme ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, ein Neues kommt also nicht in Frage. Bleibt fast nur noch das manuelle Umschreiben und Anpassen des Codes. Naja, passt mir eigentlich ganz gut, denn so kann ich gleich die Performance Probleme beheben. Zuvor möchte WordPress aber erstmal unter die Haube schauen, denn wenn schon Hand angelegt wird, dann auch gleich richtig. :-)

Dantenbank Grundoptimierung

Bereits seit mehr als 2 Jahren tuckert der Blog schon ohne allzu großes Murren vor sich hin. Die Datenbank hat in dieser Zeit munter Daten geschluckt und da seitdem eine Menge Plugins angetestet und wieder deinstalliert wurden, vieles bis heute nicht wieder ausgespuckt.

Wer nun seine WordPress Datenbank optimieren möchte, stößt in der Regel erstmal über einfache, aber deswegen nicht weniger praktische Plugins, wie zum Beispiel WP-Optimize. Mit diesen Plugin lassen sich Spambeiträge in der Warteschlange und alle Einträge von überarbeiteten Artikeln entfernen. Zusätzlich bringen wir die Datenbank auf Vordermann, indem  wir ungenutzen Speicherplatz optimieren. WP-Optimize ist daher eine sichere und einfache Methode  zur Grundoptimierung der Datenbank.

Datenmüll

Wenn der Blog nun aber schon einige Jahre auf dem Buckel hat und sich dadurch einiges an Datenmüll angesammelt hat, gehen wir einfach noch einen Schritt weiter. Wir entfernen offensichtlich ungenutzte Plugin-Hinterlassenschaften manuell und säubern mit dem Plugin Clean Options die WordPress wp_options Tabelle von verwaisten Einträgen. Wie immer bei solchen Eingriffen, ist ein vorheriges Backup der Datenbank pflicht.

Die manuelle Säuberung

Als erstes können wir mit WP-Optimize Einträge ausfindig machen, die auf dem ersten Blick überflüssig sind. In der Datenbank-Tabellenansicht des Plugins sehen wir alle Einträge, die  von WordPress und etwaigen Plugins getätigt wurden. Deinstallierte Plugins lassen des öfteren Einträge zurück, die wir so erkennen können und mittels phpMyAdmin (oder einem anderen Datenbanktool) entfernen. Die Finger lassen wir von Einträgen, bei denen wir uns nicht sicher sind, ob Sie zu alten oder aktuellen Plugins gehören.

wp-optimize

Plugin “Clean Options”

clean options pluginClean Options ist alleine für die Datenbanktabelle wp_options zuständig und sucht dort nach verwaisten Options-Einträgen. Viele Plugins lassen hier Ihre Einträge links liegen, nachdem Sie entfernt wurden, was die Datenbank mit der Zeit nur unnötig aufbläht. Nach der Installation hat Clean Options auf Bloggonaut.net sage und schreibe 714 verwaiste Einträge gefunden. Kein Wunder bei einer mehr als 2 Jahre alten Datenbank, die sich im laufe der Zeit vielen Plugintests unterziehen musste. Ein klick auf “Suche verwaiste Optionen” listet alle Einträge auf, die sich entweder alle mit einem Klick entfernen, oder bei Unsicherheiten einzeln anwählen lassen, bevor man den Löschvorgang startet. Auch wenn das Plugin  eingebaute Schutzmechachnismen besitzt, wird empfohlen alle Einträge vor dem Löschen zu überprüfen, damit nicht ausversehen aktuelle Einträge entfernt werden.

Ein Geschwindkeitsvorteil kann die Folge sein, möchte ich aber hier nicht heraufbeschwören. Als kleiner Optimierungsfanatiker geht es mir in erster Linie um eine saubere WordPress Installation, die für mich konformen und balastfreien XHTML Code,  ein ansprechendes Design des Themes, diverse SEO Maßnahmen, als auch eine Datenbankoptimierung mit einschließt.

Wer ebenso gerne an seinem Blog herumschraubt, dem wünsche ich jetzt viel Spass beim optimieren! :-)






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