Wie der Twitter #FollowFriday entstand

Heute ist zwar Sonntag, aber ich möchte euch trotzdem kurz nahebringen was es mit dem #FollowFriday auf sich hat.

Freitag ist der berühmteste Twitter-Tag der Woche.

Warum?

Ganz einfach: Freitag ist  “Follow Friday” und bei vielen Usern zieht die Zahl der Follower an diesem Tag besonders stark an. Schuld ist das von immer mehr Usern genutzte Hashtag #FollowFriday. Jeden Freitag sprechen auf diese Art Twitter User follow Empfehlungen für andere Twitter User aus.

Der FollowFriday existiert jetzt seit ca. 5 Monaten und wird auch bei deutschen Twitterianern immer beliebter. Aber wer hat nun diesen ominösen folge-Freitag erfunden? Dazu müssen wir die Zeit etwas zurückdrehen, genaugenommen bis zum Januar diesen Jahres. Am 16. des erwähnten Monats wurde der FollowFriday von Micah Baldwin ins Leben gerufen. Und das erste Lebenszeichen sah genau so aus:

followfridayMicah wollte einfach User weiterempfehlen, denen er gerne folgt, an User die Ihm folgen. Eine simpel aber genial Idee. Ist euch etwas aufgefallen? Nein? Dann schaut noch einmal genauer hin. Stimmt, das Hashtag fehlt. Mykl Roventine kam die Idee mit dem Hashtag und er verfasste sofort ein tweet an Micah.

Der Erfinder des FollowFridays schreibt auf seiner Webseite zum weiteren Tathergang folgendes:

I sent direct messages to a few of my friends: Chris Brogan, Erin Kotecki Vest, Aaron Brazell, Jim Kukral and Andrew Hyde (who decided to not participate, calling it a “spammer lovefest”) asking them to retweet a simple message “Follow Fridays – suggest someone to follow / everyone follow / use the hashtag #followfriday”

And, then I headed into the office and my first meeting of the day.

When I got back to my office, and finally fired up my machine, #followfriday tweets were flying all over twitter. It was wild.

Near the end of the day, almost every half second, a tweet went out with the hashtag #followfriday.

So schnell kanns also gehen. Über Nacht zum Star werden war gestern, bei Twitter wird man noch am selben Tag ein Star ;-)  Aber warum funktionert der FollowFriday so gut? Erstens: Weil es so einfach funktioniert. Man wählt ein paar User aus, schreibt #FollowFriday vor die Namen und schon hat man die Message zusammen. Der zweite Punkt ist ganz klar, in der Hoffung auch von anderen Twitter Usern weiterempfohlen zu werden: mehr Follower zu erhalten.

(Quelle : Webpronews.com/learntoduck.com)

12 Kommentare

  1. Pingback: Daily News About Twitter : A few links about Twitter - Sunday, 24 May 2009 13:28

  2. kleiner_Baum Mai 24, 2009 10:56 pm 

    Intereesant finde ich beim #followfriday die doch recht vielfätigen Variationen. Die einen sprechen wirklich nur eine Empfehlung samt Begründung aus. Andere wiederrum listen alle neuen Follower der letzen Woche auf oder alle Twitter-User, deren Verfolgung man selbst aufgenommen hat. Es gibt sogor schon Twitterer, die ausschließlich sich selbst “empfehlen”. Sowie alle möglichen Kombinationen dieser Vorgehensweisen.

  3. Jonas Mai 25, 2009 8:41 pm 

    hehe, sich selbst empfehlen muss ich mir merken ;-)

  4. David August 27, 2009 4:35 pm 

    Danke für diesen Bericht, hab mich schon oft gefragt, was es mit dem #followfriday auf sich hat…

    LG David
    http://TwitterTrain.de

  5. Martin November 5, 2009 4:00 pm 

    Interessant! Jetzt verstehe ich auch endlich mal was “Follow Friday“ eigentlich bedeutet.

  6. Pingback: Handtweets zum Followfriday | Orden des Leibowitz

  7. MikelMixx Juli 9, 2010 2:23 pm 

    Wenn alle beim FollowFriday jemanden empfehen entsteht – ob ungewollt oder nicht – ein riesen Berg an Empfehlungsdaten. Jede 2 Sekunden eine Empfehlungen – da kommt einiges Zusammen. Die Folge ist, dass die Emfehlungstweets dann im #FollowFriday auch immer weiter nach untern rutschen und man so auch hier wieder suchen muss. Schluss endlicher Gewinn: nur minimal.

    Anders ist es auf dem eigenen Twitter-Feed, zumindest so lange man eine überschaubare Anzahl an Empfehlungen sieht. Wenn aber dem Sinn es FollowFriday Rechnung getragen wird und viele vielen das Folgen anfangen: Dann belibe es wohl kaum bei dieser Überschaubarkeit!

    Generell halte ich den FollowFriday also für eine nette Idee- Auf Twitter taugt er mangels Übersichtlichkeit der Plattform selber nur bedingt.

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